Scheunenbrand in Zellerndorf: 98 Feuerwehrmitglieder im Einsatz
Bild mit KI erstellt In Zellerndorf verhinderte die Feuerwehr, dass ein Scheunenbrand auf Nachbargebäude übergriff. Gegen 18 Uhr war das Feuer gelöscht.
In Zellerndorf brannten am Samstag eine Scheune und der Dachstuhl eines Nebengebäudes.
Die Feuerwehren der Gemeinde Zellerndorf und der Stadt Retz rückten aus. Wegen der dichten Verbauung schickte Einsatzleiter Josef Putz das HLF3 Zellerndorf auf die Rückseite des Anwesens. Dort schützten Kräfte die angrenzenden Gebäude, während weitere Feuerwehren die Flammen von der Vorderseite aus bekämpften.
Schaum sollte Brandherde im Mausboden ersticken
Das Feuer griff nicht auf Nachbargebäude über. Auch die Dachböden von Häusern, die nicht unmittelbar betroffen waren, überprüften die Einsatzkräfte laufend mit Wärmebildkameras. Beim umfassenden Löschangriff kamen mehrere Rohre zum Einsatz, der die Flammen rasch unter Kontrolle brachte.
Die Geschoßdecke war teilweise als Mausboden ausgeführt und mit Heu oder Stroh gefüllt. Mögliche Brandherde ließen sich deshalb nur schwer vollständig ablöschen. Schweres Gerät erreichte die Brandstelle nicht, sodass sich die Decke nur eingeschränkt großflächig öffnen ließ.
Bei der Entscheidung für ein Mittelschaumrohr wirkte die im Bezirk Hollabrunn neu eingeführte Führungsunterstützungseinheit unter Markus Zahlbrecht mit. Die Einsatzkräfte legten eine Schaumdecke über die betroffene Geschoßdecke, um verbliebene Brandherde im Mausboden und in der Strohfüllung zu ersticken.
Gegen 18 Uhr war der Brand gelöscht, danach rückten die unterstützenden Feuerwehren ein. Die Feuerwehr Zellerndorf blieb bis etwa 21.30 Uhr für Nachlöscharbeiten und Wärmebildkontrollen vor Ort. Vor der Abfahrt des HLF3 deckte sie den betroffenen Bereich nochmals mit Schaum ab, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Insgesamt standen 98 Mitglieder der Feuerwehren Deinzendorf, Platt, Retz, Watzelsdorf und Zellerndorf mit elf Fahrzeugen im Einsatz. Das Bezirksfeuerwehrkommando Hollabrunn unterstützte mit Führungsunterstützung und Presseteam, außerdem waren Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Elmer, die Polizei Zellerndorf und das Rote Kreuz Retz vor Ort.
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