Streckenmodernisierung Feldkirch–Buchs zur Hälfte geschafft
Bild mit KI erstellt Rund die Hälfte der 120-tägigen Bauphase auf der Strecke Feldkirch–Buchs ist geschafft. Die Arbeiten laufen seit Mitte Juni.
Auf der Bahnstrecke Feldkirch–Buchs ist rund die Hälfte der insgesamt rund 120-tägigen Bauphase geschafft. Seit Mitte Juni modernisieren die ÖBB gemeinsam mit Partnern in Österreich, Liechtenstein und der Schweiz die rund 18 Kilometer lange Strecke. Die bisherigen Arbeiten verlaufen plangemäß.
Zwischen Schaan und Buchs haben die Brücken wieder Tragwerke. An der Buchser Rheinbrücke läuft die zweite Phase der Erneuerung des Korrosionsschutzes. Im Bahnhof Nendeln wurde die erste Weiche verlegt, die neuen Bahnsteige entstehen. Bei den Signalanlagen der neun Eisenbahnkreuzungen sind die Arbeiten weit fortgeschritten. Die Bahnübergänge Sportfeldstraße und Rheinstrasse sollen bald wieder für den Verkehr freigegeben werden.
In Feldkirch entstehen Haltestelle und Personenunterführung
Bei der Haltestelle Tosters sind die Betonierarbeiten beinahe abgeschlossen. Die Entwässerung ist verlegt, die Vorarbeiten für den Einsatz der Gleisbaumaschinen sind abgeschlossen. Mit der neuen Haltestelle Feldkirch Tosters entsteht auch eine Personenunterführung. Die bestehende Haltestelle Feldkirch Tisis wird aufgelassen.
Entlang der Strecke werden 3,6 Kilometer Gleisanlagen und Unterbau erneuert. Zehn Eisenbahnkreuzungen in Österreich und Liechtenstein werden modernisiert, vier Brücken ersetzt. Die neuen Brückentragwerke erreichen zusammen eine Länge von rund 101 Metern. An der Buchser Rheinbrücke soll der gesamte Korrosionsschutz bis Mitte Oktober erneuert werden.
Der Bahnhof Nendeln wird umfassend modernisiert. Vorgesehen sind vier neue barrierefreie Zugänge, zwei neue 120 Meter lange Bahnsteige mit Witterungsschutz und niveaugleicher Einstieg über 55 Zentimeter hohe Bahnsteigkanten. Zusätzlich werden digitale Fahrgastinformationen, witterungsgeschützte Wartebereiche sowie neue Signal- und Stellwerksanlagen errichtet.
Von Mitte August bis Ende September kommen vor allem im Raum Feldkirch Untergrundsanierungsmaschinen, Schnellumbauzüge und Gleisstopfmaschinen zum Einsatz. Während der Arbeiten kann es zeitweise zu Lärm- und Staubentwicklung kommen. Mit dem Ausbau der Strecke Feldkirch–Buchs wird der öffentliche Verkehr über Landesgrenzen hinweg gesichert.
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