Tödlicher Unfall in Traundorf: Polizei prüft DNA und Fingerabdrücke
Bild mit KI erstellt Nach dem tödlichen Unfall in Traundorf untersucht die Polizei Gegenstände auf DNA-Spuren und Fingerabdrücke. Weiterhin wird um Hinweise gebeten.
Am 9. August 2026 kurz vor 4.23 Uhr war ein 20-jähriger Mann aus der Gemeinde Bleiburg nach dem Besuch eines Feuerwehrfestes zu Fuß auf der Bleiburger Straße (B81) von St. Stefan bei Globasnitz in Richtung Michael ob Bleiburg unterwegs.
Laut Polizei ging der 20-Jährige am linken Fahrbahnrand. Auf Höhe der Ortschaft Traundorf in der Gemeinde Globasnitz wurde er frontal von einem entgegenkommenden Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert. Der junge Mann starb noch an der Unfallstelle. Der Lenker des Fahrzeugs beging Fahrerflucht.
Wie bereits am 11. August 2026 berichtet, fanden die Ermittler im Bereich der Unfallstelle verschiedene Kleinteile und stellten diese sicher. Derzeit werden sie kriminaltechnisch untersucht.
Unfalllenker soll rund 100 Meter später angehalten haben
Laut Zeugenaussagen dürfte der Unfalllenker rund 100 Meter nach der Unfallstelle kurz angehalten haben und ausgestiegen sein. Als sich das Fahrzeug der Zeugin näherte, soll die Person wieder eingestiegen und in Richtung St. Stefan ob Bleiburg weitergefahren sein. Danach verliert sich die Spur.
Aufgrund der Dunkelheit konnte die Zeugin weder das Fahrzeug noch die Person am Steuer genauer beschreiben.
Weitere Gegenstände werden untersucht
An jener Stelle, an der der mutmaßliche Unfalllenker angehalten und das Fahrzeug verlassen haben soll, entdeckten die Ermittler Gegenstände, die üblicherweise in einem Fahrzeug mitgeführt werden.
Diese wurden gesichert und werden derzeit im kriminaltechnischen Labor des Landeskriminalamtes auf DNA-Spuren und Fingerabdrücke untersucht.
Polizei
Polizei bittet erneut um Hinweise
Weiterhin wird um Hinweise gebeten. Die Frage, wo sich das nach dem Unfall mit Sicherheit schwer beschädigte Fahrzeug befindet, ist für die Polizei besonders wichtig.
Hinweise können an die Polizeiinspektion Bleiburg unter 059133/2142, an jede andere Polizeidienststelle oder über den Notruf 133 gemeldet werden. Sie werden vertraulich behandelt.
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