Treimischer Teich wieder auf Stand der Technik

Das Rückhaltebecken Treimischer Teich entspricht wieder dem Stand der Technik und schützt in Viktring rund 400 Menschen und 50 Gebäude.
Die Hochwasserschutzanlagen beim Treimischer Teich und in der Karl-Truppe-Straße in Viktring sind saniert. Das Rückhaltebecken Treimischer Teich entspricht wieder dem aktuellen Stand der Technik und schützt rund 400 Menschen und 50 Gebäude.
Im August 2023 brachte Tief Zacharias große Niederschlagsmengen und Starkregenschauer nach Kärnten. Im Klagenfurter Becken kam es am Viktringer Bach zu Hochwasserereignissen, bei denen das Rückhaltebecken Treimischer Teich teilweise überströmt wurde.
Dammkrone wurde angehoben
Die Dammkrone wurde angehoben. Die beiden Überströmstrecken wurden mit in Beton gelegten Wasserbausteinen befestigt, damit Wasser im Überlastfall kontrolliert über den Damm geführt und geordnet abgeleitet werden kann. Stauziel und Fassungsvermögen des Rückhaltebeckens blieben unverändert.
Auch das Rückhaltebecken in der Karl-Truppe-Straße wurde saniert. Dort wurden nach dem Hochwasser aufgetretene Undichtigkeiten mit einer neuen Dichtschicht behoben. Die Bauarbeiten begannen im Oktober 2025, Vorarbeiten hatten bereits im September stattgefunden. Im Dezember 2025 wurde die Funktionsfähigkeit des Bauwerks gemeldet. Im Frühjahr 2026 wurden Ablauf- und Trennungsbauwerke saniert, die Dammauffahrt asphaltiert, eine Wegabgrenzung aus Lärchenrundholz errichtet und die beanspruchten Flächen rekultiviert.
Rund 500 Gehölze wurden nachgepflanzt
Im Juni wurden im Zuge der ökologischen Wiederherstellung rund 500 standorttypische Gehölze nachgepflanzt.
Das genehmigte Projektvolumen beträgt rund 1,098 Millionen Euro. Bund, Land Kärnten und Stadt Klagenfurt finanzieren das Projekt zu gleichen Teilen. Voraussichtlich werden rund 900.000 Euro beansprucht.
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