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Ausgetrocknete Wiese auf einer Alm in Tirol mit verdorrtem GrasBild mit KI erstellt

Auf Tirols Almen reicht das Futter wegen der Trockenheit teils nicht aus. Tiere werden regional mehrere Wochen früher ins Tal gebracht.

Die Trockenheit hat die Futterlage auf Tirols Almen verschärft. Teilweise hat sie Wiesen verdorren lassen, Tiere finden weniger Nahrung, und es fehlt Wasser. Futter lässt sich nicht im vorgesehenen Umfang ernten. Auch Ackerflächen für Silomais können nicht bewässert werden.

In einzelnen Regionen wird der Almabtrieb nach Einschätzung von Landwirtschaftskammerpräsident Josef Hechenberger um drei bis fünf Wochen vorgezogen. Für viele Almen steht zusätzlich ein Vorziehen um fünf bis sechs Wochen im Raum.

Osttirol ist von der Trockenheit besonders betroffen

Besonders belastet die Lage Osttirol. Auch im Kitzbüheler Raum, im Karwendel und im Tiroler Oberland wurden Probleme gemeldet. Hechenberger erreichten innerhalb einer Woche 20 Anrufe von Almen aus allen Teilen Tirols.

Auf Almen im Karwendel wird Trinkwasser für die Tiere mit Transporten bereitgestellt. Auch zahlreiche weitere Almen erhielten Wasserlieferungen.

Kehren Tiere früher ins Tal zurück und bleiben die Erträge gering, könnten die Futtervorräte für den Winter nicht reichen. Hechenberger nennt als Möglichkeiten, Futter zuzukaufen, Tiere zu vermarkten oder sie zu schlachten. Zukauffutter sei allerdings nur begrenzt verfügbar und teuer.

In der Steiermark, in Kärnten und in Oberösterreich verfüttern Betriebe bereits Winterreserven. Im Tiroler Obst- und Gemüsebau ist die Trockenheit weniger deutlich spürbar, weil vielerorts Bewässerungsanlagen bestehen. Regen wird dort dennoch dringend benötigt. Hechenberger nennt neben der Trockenheit auch Klimawandel und Energiepreise als Belastungen für die landwirtschaftliche Produktion. Wie sich die Lage entwickelt, hängt nach seiner Einschätzung vom Regen ab.

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