Getreideernte fällt 14,4 Prozent unter Fünfjahresdurchschnitt
Bild mit KI erstellt Trotz der niedrigeren Ernte sieht die AMA die Versorgung mit Brot, Mehl und Backwaren gesichert. Auch beim Mais wird ein Minus erwartet.
Österreichs Getreideproduktion ohne Mais wird heuer mit rund 2,5 Mio. Tonnen erwartet. Gegenüber der guten Ernte des Vorjahres bedeutet das ein Minus von 19 Prozent, zum Fünfjahresdurchschnitt fehlen 14,4 Prozent.
Extreme Hitze und Trockenheit setzten dem Getreideanbau zu. In einzelnen Teilen Österreichs war es heuer so trocken wie noch nie.
Maisernte dürfte unter dem Durchschnitt bleiben
Auch für den noch auf den Feldern stehenden Mais prognostiziert die Agrarmarkt Austria eine unterdurchschnittliche Ernte. Geerntet wird Mais erst im weiteren Verlauf von Sommer und Herbst.
Mit Körnermais veranschlagt die AMA die gesamte Getreidemenge auf 4,5 Mio. Tonnen. Das wären 18,4 Prozent weniger als im Vorjahr und 12,2 Prozent weniger als im Fünfjahresdurchschnitt.
Bei Weichweizen rechnet die AMA mit rund 1,24 Mio. Tonnen. Die Menge liegt um 22,4 Prozent unter dem Vorjahr und um 18,4 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt. Als Gründe nennt die AMA eine um zwei Prozent kleinere Anbaufläche sowie einen um 22,2 Prozent gesunkenen Hektarertrag von 4,9 Tonnen.
Bei einer Pressekonferenz in Wien bezeichnete AMA-Chef Günter Griesmayr die Mengen für Brot, Mehl und Backwaren trotz der geringeren Ernte als ausreichend. Die Qualität des geernteten Brotgetreides hob er hervor.
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