Trockenheit dämpft Stromerzeugung in Imster Wasserkraftwerken
Bild mit KI erstellt Das Gemeindekraftwerk Obermarkt liefert derzeit nur 42 Prozent des üblichen Stromertrags.
Von der anhaltenden Trockenheit sind Tiroler Laufkraftwerke betroffen, ihre Stromproduktion fällt in diesem Sommer geringer aus. Nur 42 Prozent des üblichen Stromertrags liefert derzeit das Gemeindekraftwerk Obermarkt in Imst.
Bei der TIWAG ging die Stromerzeugung in der ersten Jahreshälfte in Kirchbichl um 15 Prozent zurück. In Langkampfen betrug das Minus 12 Prozent.
Malchbach führt zeitweise zu wenig Wasser
Im Malchbach ist die Wasserführung zeitweise so gering, dass die Energieerzeugung erschwert ist oder ganz aussetzt. Davon sind auch kleinere Gemeindekraftwerke betroffen. Bei zu geringem Zufluss kommt es wiederholt zum Stillstand eines Kraftwerks.
Das Kraftwerk Stapf stand im Juli an zehn Tagen vollständig still. An vielen weiteren Tagen arbeitete es nur mit geringer Leistung. Für die Wasserverfügbarkeit bleiben die üblichen Quellschüttungen und einzelne Starkniederschläge. Solche Niederschläge können zugleich Muren auslösen.
Für das laufende Jahr erwartet Imst einen um mehr als 30 Prozent niedrigeren Stromertrag. Dadurch sinken die Einnahmen der Gemeinde. Um Gebäude und Betriebe weiterhin zu versorgen, beziehen die Stadtwerke Imst zusätzlich Strom von der TIWAG.
Sehr trockene Sommer gab es bereits wiederholt.
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