US-Wirtschaft baut im Juli 23.000 Stellen ab
Bild mit KI erstellt Der Stellenabbau im Juli und die nachträgliche Abwärtskorrektur für den Vormonat verstärken Zweifel an einer möglichen Fed-Zinserhöhung.
Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft sank in den USA im Juli unerwartet um 23.000. Den Wert für den Vormonat korrigierten die Statistiker nachträglich deutlich nach unten.
Rückgänge gab es im Einzelhandel sowie in der Bildung auf Ebene der Kommunalverwaltungen. Im Gesundheitswesen setzte sich dagegen der Beschäftigungsanstieg fort.
Die Arbeitslosenquote lag bei 4,1 Prozent, 6,9 Millionen Menschen waren arbeitslos. Bei Jugendlichen fiel die Quote auf 12,1 Prozent, bei Menschen hispanischer Herkunft auf 4,6 Prozent. Kaum verändert zeigten sich die Quoten bei erwachsenen Männern mit 3,9 Prozent, erwachsenen Frauen mit 3,7 Prozent sowie bei weißen, schwarzen und asiatischen Menschen mit 3,6, 6,3 beziehungsweise 4,0 Prozent.
Befristete Entlassungen nahmen um 153.000 zu
Die Zahl der Menschen mit einer befristeten Entlassung stieg um 153.000 auf 921.000. Bei dauerhaft verlorenen Arbeitsplätzen blieb der Wert mit 1,7 Millionen nahezu unverändert. 2,0 Millionen Menschen waren weniger als fünf Wochen arbeitslos, das waren 344.000 weniger als ein Jahr zuvor. Die Langzeitarbeitslosigkeit ging im Monatsvergleich leicht auf 1,8 Millionen zurück und machte 25,5 Prozent aller Arbeitslosen aus.
Die Erwerbsquote betrug 61,4 Prozent, der Anteil der Beschäftigten an der Bevölkerung 58,9 Prozent. Seit Jänner verringerte sich die Erwerbsquote um 0,7 Prozentpunkte und der Beschäftigtenanteil um 0,5 Prozentpunkte.
4,8 Millionen arbeiteten aus wirtschaftlichen Gründen Teilzeit
4,8 Millionen Menschen arbeiteten aus wirtschaftlichen Gründen in Teilzeit. Sie hätten lieber Vollzeit gearbeitet, hatten aber weniger Arbeitsstunden oder fanden keine Vollzeitstelle. 5,9 Millionen Menschen außerhalb des Arbeitsmarkts wollten eine Arbeit, galten jedoch nicht als arbeitslos, weil sie in den vorangegangenen vier Wochen keine Stelle gesucht hatten oder nicht verfügbar waren. Der Bericht verstärkt Zweifel an einer möglichen Zinserhöhung der Federal Reserve.
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