VIG erhöht Vorsteuergewinn auf 641,5 Mio. Euro
Bild mit KI erstellt Die VIG steigerte ihren Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr 2026 auf 641,5 Mio. Euro und bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr.
Die Vienna Insurance Group (VIG) erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2026 ein Ergebnis vor Steuern von 641,5 Mio. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 20,7 Prozent.
Zum Anstieg trugen nach Angaben des Unternehmens unter anderem das Gesamtkapitalveranlagungsergebnis und die Netto Combined Ratio bei.
Alle Segmente steigerten das Ergebnis vor Steuern
In allen Segmenten lag das Ergebnis vor Steuern im Plus. Die stärksten prozentuellen Zuwächse entfielen auf Erweiterte CEE mit 98,0 Prozent, auf die Spezialmärkte mit 35,4 Prozent und auf Österreich mit 11,2 Prozent.
Bei den verrechneten Prämien erreichte die Gruppe 9,032 Mrd. Euro, um 5,4 Prozent mehr als zuvor. Der Kernmarkt CEE trug wesentlich dazu bei: Polen verbuchte ein Plus von 8,3 Prozent, Tschechien von 8,1 Prozent und Erweiterte CEE von 6,4 Prozent. In Österreich stiegen die Prämien um 3,6 Prozent. Das Unternehmen begrenzte in der Türkei das Wachstum in der Kfz-Haftpflichtversicherung zugunsten der Profitabilität, wodurch die Prämien dort um 2,6 Prozent zurückgingen.
Die versicherungstechnischen Erträge summierten sich auf 6,85 Mrd. Euro und nahmen damit um 7,1 Prozent zu. Den höchsten Zuwachs verzeichnete die Lebensversicherung ohne Gewinnbeteiligung mit 18,2 Prozent. Die Netto-Schaden- und Kostenquote verbesserte sich vor allem wegen geringerer Schadenbelastungen von 91,9 auf 91,4 Prozent.
Ende Juni 2026 betrug die Solvenzquote 272 Prozent, nach 296 Prozent zum Jahresende 2025. Als wesentlichen Grund für den Rückgang nennt die VIG die vereinfachte Berücksichtigung der Nürnberger Beteiligungs-AG, die zum Stichtag noch nicht konsolidiert war. Für das Gesamtjahr 2026 bekräftigte die Gruppe ihr Ziel eines Ergebnisses vor Steuern zwischen 1,25 und 1,30 Mrd. Euro, exklusive Nürnberger.
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