Wandererpaar in Stubaier Alpen unverletzt geborgen
Bild mit KI erstellt Ein BMI-Hubschrauber barg ein erschöpftes Wandererpaar in den Stubaier Alpen unverletzt, nachdem Nebel die Rettung zunächst verhindert hatte.
Am 25. August unternahmen ein 69-jähriger Deutscher und seine 70-jährige Ehefrau von der Nürnberger Hütte in Neustift im Stubaital eine Hochtour zum Becherhaus in den Stubaier Alpen. Sie starteten gegen 8 Uhr bei Regen, weil sich das Wetter laut Vorhersage im Tagesverlauf bessern sollte.
Die Wanderer wollten über die Freigerscharte zum Becherhaus gelangen, verpassten jedoch kurz nach der Nürnberger Hütte die Abzweigung. Sie stiegen stattdessen über Seescharte, Gamsspitzl und Signalgipfel auf. Das Wetter verschlechterte sich, bis sie auf rund 3.200 Metern eine mit einem Kletterseil gesicherte Steilpassage erreichten und zur Nürnberger Hütte umkehrten.
Bergführer unterstützt Wandererpaar am Signalgipfel
Durch den Regen waren beide völlig durchnässt, leicht unterkühlt und stark erschöpft. Gegen 14.30 Uhr traf ein zufällig vorbeikommender Bergführer rund 100 Höhenmeter nordöstlich unterhalb des Signalgipfels auf die Wanderer.
Der Bergführer gab ihnen trockene Kleidung und etwas zu essen und versuchte anschließend, mit ihnen zur Nürnberger Hütte abzusteigen. Gegen 15.30 Uhr wurde ein Notruf abgesetzt, weil eine der beiden Personen kaum mehr auf eigenen Beinen stehen konnte.
Die alarmierte Bergrettung machte sich teils zu Fuß und teils mit Unterstützung eines BMI-Hubschraubers auf den Weg zum Einsatzort. Als die ersten Bergretter gegen 17.30 Uhr eintrafen, wärmten sie die beiden Wanderer mit mitgeführtem Wärmemanagement auf.
Wegen des aufziehenden Nebels war eine Bergung mit dem Hubschrauber zunächst nicht möglich. Nachdem sich der Nebel etwas verzogen hatte, wurden die beiden gegen 18 Uhr vom BMI-Hubschrauber unverletzt geborgen und ins Tal geflogen.
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