16 Flamingo-Küken schlüpfen im Tiergarten Schönbrunn
Bild mit KI erstellt Im Tiergarten Schönbrunn sind 16 Rosa Flamingos geschlüpft. Die Küken tragen graues Dunenkleid und werden von erwachsenen Vögeln bewacht.
Im Tiergarten Schönbrunn ist bei den Rosa Flamingos Nachwuchs zu verzeichnen. Insgesamt 16 Küken dieser Art sind dort aus den Eiern hervorgekommen. Die ersten von ihnen kamen Ende August zum Vorschein und haben sich inzwischen von den Nestern gelöst.
Die Jungvögel unterschiedlichen Alters schließen sich zu einer Gruppe zusammen, die von einzelnen ausgewachsenen Flamingos beaufsichtigt wird. Ihre Eltern identifizieren die eigenen Küken anhand des jeweils eigenen Rufes.
In den ersten Lebenswochen bekommen die Küken von den Eltern Kropfmilch. Die Drüsen in der Speiseröhre der ausgewachsenen Flamingos produzieren diese mit Nährstoffen angereicherte Substanz.
Das Gefieder der Jungvögel ist derzeit mausgrau. Das Dunenkleid sorgt in den Brutstellen aus Lehm für eine gute Tarnung der Jungvögel. Die Färbung in Rosa zeigt sich erst nach etwa drei Jahren. Flamingos fressen kleine Krebse und Algen. In diesen Lebewesen finden sich Carotinoide, welche die Färbung bewirken. Weltweit gibt es sechs Flamingo-Arten. Der Rosa Flamingo ist die einzige Art, die auch in Europa vorkommt. Mit bis zu 1,40 Metern ist er die größte Flamingo-Art.
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