28 Prozent erhalten Absage bei weiterführender Schule
Bild mit KI erstellt In einer AK-Elternbefragung erhielten 28 Prozent der Kinder eine Absage. Die AK fordert mehr Schulplätze und ein aktualisiertes Programm.
Nach der 8. Schulstufe steht für rund 90.000 Jugendliche im Alter von 14 Jahren eine wichtige Bildungsentscheidung an.
In einer aktuellen AK-Elternbefragung erhielten 28 Prozent der Kinder bei der Anmeldung für eine weiterführende Schule eine Absage. Bei 27 Prozent dieser Absagen wurde ein fehlender Schulplatz als Grund genannt. Schlechte Noten waren in 19 Prozent der Fälle ausschlaggebend, eine nicht bestandene Aufnahmeprüfung in 5 Prozent.
Hochgerechnet fehlen österreichweit zwischen 4.000 und 8.000 Schulplätze. Bei weiteren 15 Prozent wurde die Entfernung zum Wohnort als Absagegrund genannt. Mehr als jedes zehnte Kind, 12 Prozent, beginnt das kommende Schuljahr nicht an der Wunschschule und oft auch nicht in der Wunschausbildung.
Mit der Ausbildung bis 18 sollen alle Jugendlichen nach der Pflichtschule eine weitere Ausbildung absolvieren. Einen Rechtsanspruch auf einen Schulplatz gibt es allerdings nicht.
BHS ist die meistgewählte Schulform
53 Prozent der Kinder meldeten sich für eine berufsbildende höhere Schule an. 21 Prozent der Kinder wurden an mehr als einer BHS angemeldet. Während der Anmeldephase von März bis Mai 2026 wurden im Auftrag der Arbeiterkammer von IFES österreichweit 789 Eltern von 843 Kindern der 8. und 9. Schulstufe befragt.
Die Arbeiterkammer fordert, das Schulentwicklungsprogramm zu aktualisieren und die Kapazitäten dort auszubauen, wo Schulplätze fehlen. Die Zahl der Schulplätze soll sich am tatsächlichen Bedarf der Jugendlichen und am künftigen Arbeitskräftebedarf orientieren. Zudem fordert die AK eine öffentliche Liste freier Schulplätze an den einzelnen Schulen.
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