Doppelspitze übernimmt Generalvikariat der Diözese Graz-Seckau
Bild mit KI erstellt Erstmals in Österreich übernehmen Johannes Freitag und Lukas Grangl gemeinsam das Generalvikariat der Diözese Graz-Seckau.
Mit 1. September 2026 übernimmt eine Doppelspitze die Leitung des Generalvikariats der Diözese Graz-Seckau: Weihbischof Johannes Freitag und Lukas Grangl tragen die Verantwortung gemeinsam.
Für ein Generalvikariat ist dieses Modell in Österreich neu. Vorbild waren vergleichbare Lösungen in Diözesen außerhalb Österreichs.
Freitag und Grangl teilen die Aufgaben im Generalvikariat
Das Generalvikariat setzt die Vorgaben der Diözese um. Freitag betreut als Generalvikar die pastoralen Bereiche und die Beschäftigten. Grangl ist als Direktor für Organisation und Laienpersonal zuständig. Zu seinen weltlichen Aufgaben gehören Verwaltung, Administration und finanzielle Angelegenheiten.
Der bisherige Generalvikar Erich Linhardt wird Bischofsvikar für Caritas und nimmt diese Aufgabe nach einer kurzen Auszeit auf. Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl hatte Freitag gebeten, eine Person für die gemeinsame Bewältigung der Aufgaben zu finden. Mit der neuen Leitung verbindet Krautwaschl das Ziel, die Kirche in einer Zeit sinkender Bedeutung Gottes für viele Menschen als wichtige und hilfreiche Institution zu positionieren.
Freitag wurde am 1. Mai 2025 zum Weihbischof geweiht. Er und der gebürtige Obersteirer Grangl arbeiteten schon in der Militärdiözese zusammen und kooperieren seit April 2025 auch in der Diözese Graz-Seckau. Grangl studierte Theologie und Jus und war im Bank- und Immobilienbereich sowie in einer Steuerberatungskanzlei tätig.
Am Mittwoch, 2. September 2026, kocht Freitag mit seinem Team zu Mittag im Grazer Marienstüberl. Vorgesehen sind Kürbiscremesuppe, faschierte Laibchen mit Erdäpfelpüree und Obstsalat. Die Aktion soll die Verbundenheit der Diözese Graz-Seckau und der steirischen Caritas sichtbar machen.
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