Einsatzorganisationen trainieren Amok- und Terrorlagen in Melk
Bild mit KI erstellt Einsatzkräfte bereiteten sich in Melk auch auf Ereignisse mit mehreren Schwerverletzten vor und trainierten realitätsnahe Szenarien.
Notruf Niederösterreich veranstaltete in Melk zum zweiten Mal eine organisationsübergreifende Fortbildung für medizinisches Fachpersonal. Die Premiere im Vorjahr war erfolgreich.
Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Roten Kreuz St. Pölten und der Feuerwehr Melk. Polizei, Österreichisches Bundesheer, ziviler Rettungsdienst, Acute Community Nurses (ACN) und Feuerwehr brachten ihre Kompetenzen und Erfahrungen ein.
Im Mittelpunkt standen Amok- und Terrorlagen sowie Ereignisse mit mehreren Schwerverletzten. Das Programm umfasste Fachvorträge, medizinische Skilltrainings und realitätsnahe Einsatzszenarien im Stationsbetrieb.
Fortbildung behandelt Aufgaben an den Schnittstellen
Ein Schwerpunkt lag auf den Schnittstellen zwischen den Organisationen. Dabei ging es darum, wer in welcher Phase welche Aufgaben übernimmt und wie sich die medizinische Versorgung in einer dynamischen, möglicherweise weiterhin gefährlichen Lage organisieren lässt.
Bei außergewöhnlichen Einsatzlagen kann sich die Situation innerhalb kürzester Zeit verändern. Informationen sind zu Beginn oft unvollständig, während Sicherheitsmaßnahmen, Einsatzführung und medizinische Versorgung eng aufeinander abgestimmt werden müssen.
Bei einem Inspektionstermin waren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Sicherheitsorganisationen anwesend, darunter die Landesräte Eva Prischl und Martin Antauer. Notruf-Niederösterreich-Geschäftsführer Josef Schmoll betonte, die Organisationen müssten die Abläufe und Arbeitsweisen der anderen kennen und bereits vor einem Ernstfall gemeinsam trainieren.
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