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Emmerling will sechsjährige Volksschule in Wien erprobenBild mit KI erstellt

Wiener Volksschulen können sich mit einer nahen Mittelschule oder AHS freiwillig beteiligen. Die Stadt unterstützt sie als Schulerhalterin.

Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling begrüßt den Schulversuch zur sechsjährigen Volksschule und will ihn in Wien umsetzen. Bildungsminister Christoph Wiederkehr hat die Rahmenbedingungen dafür am 24. September vorgestellt.

Volksschulen können gemeinsam mit einer nahe gelegenen Mittelschule oder AHS erproben, wie Kinder bis zur sechsten Schulstufe in ihrer Klassengemeinschaft weiterlernen. Über den weiteren Bildungsweg sollen sie erst mit zwölf Jahren entscheiden.

Emmerling lädt Volksschulen zur freiwilligen Erprobung ein

Wiener Volksschulen können gemeinsam mit einer Mittelschule oder einem Gymnasium in ihrer Nähe ihr Interesse bekunden. Die Stadt unterstützt die Schulen dabei als Schulerhalterin.

Wien hat sich früh als Pilotstandort angeboten. Die Erprobung durch einzelne Wiener Schulen soll freiwillig erfolgen und ist im Regierungsprogramm der Stadt sowie im Regierungsprogramm des Bundes verankert.

Emmerling verweist auf Bildungscampus-Standorte, an denen Kinder vom Kindergarten bis zur Mittelschule unter einem Dach lernen. Sie begründet den Versuch damit, dass die Entscheidung über den Schulweg derzeit bereits nach vier Jahren Volksschule fällt und ihrer Ansicht nach oft stärker vom Elternhaus als vom Talent des Kindes abhängt. Zwei weitere Jahre in der vertrauten Klassengemeinschaft sollen den Kindern mehr Zeit geben.

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