Fahrradstraße Meiselstraße gewinnt Preis in Wien
Bild mit KI erstellt Die Fahrradstraße Meiselstraße erhält den VCÖ-Mobilitätspreis Wien. Ausgezeichnet wurden auch ein Mobilitätsprogramm und die verlängerte Linie 18.
Die Fahrradstraße Meiselstraße in Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus gewinnt den diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Wien. Penzings Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner und Dietmar Baurecht, Bezirksvorsteher von Rudolfsheim-Fünfhaus, nahmen die Auszeichnung entgegen.
Als vorbildliches Projekt wurde auch das Programm „Betriebliches Mobilitätsmanagement Wien 2026+“ der Wirtschaftskammer Wien ausgezeichnet. Ebenfalls prämiert wurde die Verlängerung der Straßenbahnlinie 18.
Für den VCÖ-Mobilitätspreis wurden 75 Projekte aus Wien eingereicht.
Radverkehr hat seit Herbst 2025 Vorrang
Die Fachjury bewertete die Fahrradstraße Meiselstraße am besten. Dort hat der Radverkehr seit Herbst 2025 Vorrang. Gemeinsam mit dem Zweirichtungsradweg auf der Hütteldorfer Straße besteht eine radfahrfreundliche Ost-West-Verbindung durch Rudolfsheim-Fünfhaus und Penzing.
In der Meiselstraße wurden 60 Bäume gepflanzt, 900 Quadratmeter begrünt und weitere 3.100 Quadratmeter entsiegelt. Der Schulvorplatz der Schule Lortzinggasse wurde autofrei, wodurch sich die Verkehrssicherheit für die Kinder erhöhte.
Am Programm der Wirtschaftskammer Wien nehmen heuer neun Unternehmen mit insgesamt 7.800 Beschäftigten teil. Gemeinsam mit anderen Betrieben und Fachleuten werden Maßnahmen für eine effizientere und nachhaltigere Mobilität am Arbeitsweg erarbeitet.
Die Verlängerung der Linie 18 reicht von der U3-Station Schlachthausgasse bis zur U2-Station Stadion. Wiens Straßenbahnnetz ist damit um 3,1 Kilometer länger als zu Jahresbeginn. Seit dem 5. September können Fahrgäste von der U6-Station Burggasse direkt zur U2-Station Stadion fahren. Der 18er ermöglicht Umstiege zu fünf U-Bahnlinien. Für den Neubau wurden 200 Bäume gepflanzt, mehr als 10.000 Quadratmeter begrünt und rund 2.150 Meter neue Radwege errichtet. Die Wiener Linien und die MA 18 setzten das Projekt um. Laut Mobilitätsstadträtin Ulli Sima spart die neue Verbindung jährlich 1.300 Tonnen CO2 ein.
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