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Ein Polizist in Uniform geht auf ruhiger Vorstadtstraße an schwarzem Auto vorbeiBild mit KI erstellt

Im Missbrauchsfall von Marchtrenk prüft die Staatsanwaltschaft weitere mögliche Taten. Ein eingeladener dritter Mann erschien angeblich nicht.

Im Fall der in Marchtrenk gestorbenen 40-Jährigen gibt es neue Erkenntnisse. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Wels sollte am betreffenden Abend ein dritter Mann zum Wohnhaus kommen. Dieser erschien jedoch nicht.

Ausgewertete Chatnachrichten sollen zudem Hinweise auf mögliche weitere Tathandlungen und beteiligte Personen liefern. Die Staatsanwaltschaft prüft auch, ob dabei Geld eine Rolle gespielt haben könnte. Konkrete Angaben zu weiteren Verdächtigen wurden bislang nicht gemacht.

Zwei Männer befinden sich in Untersuchungshaft

Die 40-Jährige war am 26. Juni mit schweren Verletzungen in ihrem Wohnhaus gefunden worden. Die Rettung konnte nur noch ihren Tod feststellen.

In Untersuchungshaft befinden sich der 51-jährige Ehemann der Frau und ein weiterer gleichaltriger Verdächtiger. Der zweite Mann habe sich laut Staatsanwaltschaft geständig und reuig gezeigt. Die tödlichen Verletzungen werden ihm nach dem derzeitigen Stand nicht zugerechnet.

Gegen den Ehemann wird wegen des Verdachts des Missbrauchs einer wehrlosen oder beeinträchtigten Person mit Todesfolge ermittelt. Für beide Männer wurden psychiatrische Gutachten in Auftrag gegeben. Die Erhebungen laufen weiter. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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