Fellner besucht SST-Stahl in St. Stefan

Beim Besuch von Landeshauptmann Daniel Fellner bei SST-Stahl standen Industriebedingungen und Chancen für den Wirtschaftsstandort Kärnten im Mittelpunkt.
Landeshauptmann Daniel Fellner besuchte den Stahlproduzenten SST-Stahl in St. Stefan im Lavanttal. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Herausforderungen der Industrie, die Rahmenbedingungen für Unternehmen und die Chancen für den Wirtschaftsstandort Kärnten.
Geschäftsführer Horst Jöbstl gab Fellner Einblicke in den Betrieb und die Fertigung. SST-Stahl beschäftigt am Standort in St. Stefan rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter zahlreiche hochspezialisierte Fachkräfte.
Jöbstl spricht administrative Anforderungen an
Jöbstl sprach die administrativen Anforderungen bei Ein- und Ausfuhren von Gütern an. Das Unternehmen beliefert unter anderem Kunden aus sicherheitsrelevanten Industriezweigen. Er forderte Rahmenbedingungen, die internationale Aufträge ermöglichen und zugleich notwendige Kontrollen sicherstellen.
Fellner betonte die Bedeutung klarer und verlässlicher Regeln. Wirtschaftliche Entwicklung und Sicherheit müssten zusammen gedacht werden, Österreichs Neutralität stehe außer Frage. Die industrielle Entwicklung in Europa biete nach seiner Einschätzung Chancen für Kärnten.
Die SST-Stahl GmbH ist ein international tätiges Maschinenbauunternehmen. Das Angebot reicht von Engineering und mechanischer Bearbeitung bis zur Fertigung von Stahl- und Maschinenbauteilen sowie Hydraulikzylindern. Die Produktions- und Weiterverarbeitungsfläche am Standort umfasst mehr als 100.000 Quadratmeter.
Zu den Kernkompetenzen gehören hochtechnisierte und robotergestützte Schweißtechnik, Engineering, Konstruktion, Berechnung sowie die Fertigung hochfester Spezial-Leichtbauhydraulikzylinder für den Fahrzeug- und Maschinenbau. Jährlich verarbeitet SST-Stahl rund 15.000 Tonnen Rohre, Kolbenstangen und Zylinder.
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