Fertige Glasfaserabschnitte gehen in Kärnten schrittweise ans Netz

In Kärnten sind 2.000 Haushalte bereits angeschlossen, bis Jahresende sollen rund 3.000 weitere hinzukommen.
Fertige Glasfaserabschnitte werden in Kärnten bereits während weiterer Bauarbeiten schrittweise in Betrieb genommen. 2.000 Haushalte sind auf diese Weise schon angeschlossen. Bis Jahresende sollen rund 3.000 weitere hinzukommen.
Die Projekte der zweiten Breitbandmilliarde des Bundes (BBA 2030) setzen die Breitbandinitiative Kärnten GmbH (BIK) und die Kelag gemeinsam um. Sie laufen in den Regionen Gurktal, Kärnten Süd Hochstuhl, Kärnten Süd Hochobir, Lavanttal und Lieser-Maltatal. Laut Kelag-Vorstand Reinhard Draxler wird derzeit in 35 von 40 Gemeinden gebaut.
Kelag nennt weitere Ausbauziele bis Jahresende
Die Kooperation des Landes mit der Kelag soll bis Ende 2027 rein bautechnisch rund 60.000 Haushalte erreichen. Draxler zufolge sollen bis Jahresende rund 24.000 Haushalte und Betriebe über einen Glasfaseranschluss an ihrer Grundstücksgrenze verfügen. Etwa 5.000 davon sollen bereits aktiv ans Netz angeschlossen sein und einen Internetserviceprovider frei auswählen können.
Derzeit sind laut Draxler mehr als 150 Bautrupps, sechs Baufirmen und über 280 Bagger im Einsatz.
Der Jahresbericht 2025 der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) weist für den Datenverbrauch pro Haushalt 1.720 Gigabyte pro Jahr für 2020 und 3.040 Gigabyte für 2025 aus.
In 57 der insgesamt 132 Kärntner Gemeinden wurde der flächendeckende Breitbandausbau bereits in Umsetzung gebracht.
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