Flachgau: Dürre zwingt Bauern zum Futterzukauf
Bild mit KI erstellt Viele Flachgauer Betriebe müssen Heu zukaufen und betroffene Wiesen noch heuer neu einsäen, damit sie im kommenden Jahr wieder genügend Ertrag bringen.
Die Dürre hat auf vielen Grünlandflächen im Flachgau massive Schäden hinterlassen. Ertragreiche Futtergräser sind abgestorben oder stark geschwächt.
In den Lücken breiten sich Unkräuter aus. Experten der Landwirtschaftskammer Salzburg haben Wiesen und Weiden in St. Georgen bei Salzburg begutachtet.
Betriebe müssen Wiesen neu einsäen
Von Juli bis Anfang September fielen dort 154 mm Niederschlag, rund halb so viel wie im langjährigen Mittel. Entsprechend groß sind die Einbußen bei der Futterproduktion. Vielen Betrieben fehlt Grundfutter für ihre Tiere.
Deshalb müssen Landwirte Heu zukaufen. Einzelne Betriebe haben dafür bereits bis zu 100.000 Euro ausgegeben. Dieses Geld fehlt für andere Investitionen am Hof.
Betroffene Flächen müssen noch heuer neu eingesät werden, damit sie im kommenden Jahr wieder ausreichend Ertrag bringen. Das bedeutet für die Betriebe zusätzliche Arbeit und Kosten.
Die Landwirtschaft stellt sich zunehmend auf heiße und trockene Sommer ein. Immer mehr Betriebe passen die Zusammensetzung ihrer Wiesen an, etwa mit trockenheitstoleranten Gräsern und Feldfutterpflanzen. So sollen die Flächen widerstandsfähiger werden und auch in längeren Trockenperioden genügend Futter liefern.
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