Fördercall für Halbleiterprojekte in Österreich eröffnet
Bild mit KI erstellt Für heimische Schlüsselprojekte stehen ab 2027 rund 80 Millionen Euro bereit. Pro Projekt gilt eine Obergrenze von 20 Millionen Euro.
Das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus hat den nationalen Fördercall für die Teilnahme am europäischen IPCEI AST geöffnet.
Heimische Unternehmen können innovative Projektideen entlang der gesamten Halbleiter-Wertschöpfungskette einreichen.
Förderung wird in zwei Stufen vergeben
Rund 80 Millionen Euro aus Mitteln des Ministeriums stehen ab 2027 für heimische Schlüsselprojekte bereit. Die Förderobergrenze beträgt 20 Millionen Euro pro Projekt.
Der nationale Call dient zunächst der Projektvorauswahl. Anträge stehen im Wettbewerb zueinander, unabhängige Gutachterinnen und Gutachter reihen sie. Die finale Mittelvergabe erfolgt Anfang 2027 aus Mitteln des FTI-Pakts 2027 bis 2029 des Ministeriums.
Der thematische Fokus umfasst fortgeschrittene Chip-Designs, KI-fähige Halbleiter, photonische Technologien, Leistungselektronik, Sensorik sowie neue Fertigungs- und Integrationstechnologien.
Erstmals ist ausschließlich die FFG für das Auswahlverfahren zuständig. Für einen Zuschlag muss bei den Bewertungskriterien ein klar definierter Schwellenwert für Made in Europe überschritten werden.
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