Jagdprüfung bestanden: Rund 120 erhalten Zeugnisse in Mageregg

Rund 120 Jungjägerinnen und Jungjäger nahmen nach bestandener Prüfung ihre Zeugnisse entgegen. Die Verleihung im Schloss Mageregg schloss ihre Ausbildung ab.
Rund 120 Jungjägerinnen und Jungjäger nahmen nach intensiver Vorbereitung und bestandener Jagdprüfung im Schloss Mageregg ihre Zeugnisse entgegen. Die feierliche Verleihung bildete den Abschluss ihrer Ausbildung.
Mit den Absolventinnen und Absolventen freuten sich Familien, Freunde, Ausbildende und zahlreiche Ehrengäste. Jagdreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber gratulierte ihnen persönlich. Er sagte, wer die Prüfung abschließe, habe sich intensiv mit der Jagd und den damit verbundenen Aufgaben auseinandergesetzt. Dazu gehörten Lernbereitschaft, Disziplin und gute Vorbereitung.
Gruber nennt Freizeitkonflikte und Beutegreifer als Herausforderungen
Gruber hob ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wild und Wald als wichtige Aufgabe hervor. Die Reduktion von Wildschäden und der Schutz junger Forstbestände trügen dazu bei, die unterschiedlichen Funktionen der Wälder zu erhalten. Jagd sei auch Verantwortung gegenüber Wildtieren, ihren Lebensräumen, der Natur und der Kulturlandschaft. Vermehrte Freizeitaktivitäten in Wäldern und auf Almen sowie damit verbundene Konflikte und die Rückkehr großer Beutegreifer stellten die Jagd vor zusätzliche Herausforderungen. Deshalb seien entsprechende Kenntnisse und ein verantwortungsbewusster Umgang damit wichtig.
Landesjägermeister Walter Brunner verwies auf die vielen Jungjägerinnen und Jungjäger, die die sogenannte Grüne Matura bestanden hätten. Er freue sich über das Interesse vieler junger und vielfältiger Menschen am Weidwerk. Diese Wertschätzung stimme ihn zuversichtlich, dass die Kärntner Jägerschaft für die Zukunft gut gerüstet sei.
Die Ausbildung umfasst Wildökologie und Naturschutz, Jagdrecht, Waffenkunde und jagdliche Praxis. Sie vermittelt Grundlagen für eine nachhaltige und waidgerechte Jagdausübung.
Gruber dankte den Ausbilderinnen und Ausbildern sowie der Kärntner Jägerschaft für ihren Einsatz. Sie begleiteten den Jagdnachwuchs bis zur Prüfung und vermittelten neben Fachwissen einen verantwortungsvollen und respektvollen Umgang mit Wald und Wild. Den Absolventinnen und Absolventen wünschte Gruber viel Freude bei der künftigen Jagdausübung und ein kräftiges Weidmannsheil.
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