Jugendliche in Hallein wegen Brandstiftung angeklagt
Bild mit KI erstellt Die Anklage nach dem Brand in der Schulbibliothek des Gymnasiums Hallein führt eine 16-Jährige und einen 17-Jährigen am 9. Oktober vor Gericht.
Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat eine 16-jährige Schülerin und ihren 17-jährigen Freund wegen vorsätzlicher Brandstiftung angeklagt. Die Jugendliche gilt als mutmaßliche Haupttäterin, der Lehrling als Beitragstäter.
Am Salzburger Landesgericht ist der Prozess für den 9. Oktober vorgesehen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Brand beschädigte Schulbibliothek
In der Nacht des 11. Mai geriet die Schulbibliothek des Bundesrealgymnasiums Hallein in Brand. Gegen 3 Uhr rückte die Feuerwehr aus, aus dem Gebäude waren kleinere Explosionen zu hören.
An mehreren Stellen wurde Feuer gelegt, dabei kamen Brandbeschleuniger zum Einsatz. Nach Einschätzung eines Sachverständigen beläuft sich der Schaden auf rund 300.000 Euro. Tausende Bücher verbrannten.
Die Feuerwehr verhinderte, dass die Flammen auf weitere Räume übergriffen.
Zehn Tage lang fiel der Präsenzunterricht aus, die Schüler wurden in dieser Zeit von zu Hause unterrichtet.
Ein Motiv ist weiterhin unklar. Die 16-Jährige verweigerte bisher eine Aussage. Beide Jugendlichen sind bislang unbescholten. Ein Zusammenhang mit der Matura wurde ausgeschlossen.
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