Klagenfurter Klimakompass zeigt Hitzepotenziale

Der Digitale Zwilling in Klagenfurt zeigt nun Hitzepotenziale, Sonnenstunden und solare Einstrahlung für Stadtplanung, Energieeffizienz und Klimaschutz.
Im Digitalen Zwilling der Stadt Klagenfurt ist seit kurzem ein neues Modul eingebunden. Es ist auf der städtischen Homepage online abrufbar und zeigt das Hitzeinsel-Potenzial in Klagenfurt.
Das „Heat Island Potential“ basiert auf einer VDI-Richtlinie. In die Simulationsberechnung fließen Sonneneinstrahlung, Bodennutzung mit Versiegelung und Grünraum sowie die an Hitzetagen häufigste Windrichtung in Klagenfurt ein.
Die Erweiterung berechnet Sonnenstunden für den längsten Tag am 21. Juni, den kürzesten Tag am 21. Dezember sowie die Tag- und Nachtgleichen am 21. März und 23. September. Angezeigt werden sie jeweils für Boden und Dächer.
Zusätzlich simuliert das Modul die solare Einstrahlung und die Energieeinträge an einem typischen Hitzetag in Klagenfurt. Die Simulation liefert Daten für Stadtplanung, Energieeffizienz und Klimaschutz. Während unter „Hitzehotspots“ bisher die Ergebnisse der Befliegung eines Sommertages zu sehen waren, zeigt der Klagenfurter Klimakompass nun eine komplexe Simulation sämtlicher Hitzepotenziale.
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