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Klagenfurter Studie untersucht Homeoffice und PräsentismusBild mit KI erstellt

Formale Homeoffice-Vereinbarungen gehen mit weniger Präsentismus-Tagen einher, informelles Arbeiten von zu Hause mit mehr.

Ein Forschungsteam der Universität Klagenfurt hat untersucht, wie unterschiedliche Formen des Arbeitens von zu Hause mit Präsentismus zusammenhängen.

Zum Team gehörten Nils Backhaus und Sophie-Charlotte Meyer von der deutschen Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Die Analyse stützt sich auf repräsentative Daten deutscher Erwerbstätiger aus 2019 mit rund 5.400 Personen und aus 2021 mit rund 10.000 Personen.

Formelle Vereinbarungen gehen mit weniger Präsentismus-Tagen einher

Informelles oder zusätzliches Arbeiten von zu Hause steht sowohl mit der Entscheidung, trotz Krankheit zu arbeiten, als auch mit einer höheren Zahl an Präsentismus-Tagen in Zusammenhang.

Formale Homeoffice-Vereinbarungen zeigen keinen Zusammenhang mit der Entscheidung, krank zu arbeiten, gehen jedoch mit weniger Präsentismus-Tagen einher.

Die Autor:innen sehen in früherer Homeoffice-Erfahrung und in Präferenzen zur Trennung von Arbeit und Privatleben mögliche Ansatzpunkte für eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung. Sie empfehlen Arbeitgeber:innen, zusätzliches Arbeiten von zu Hause möglichst gering zu halten und in Homeoffice-Vereinbarungen klare Erwartungen zum Umgang mit Arbeit im Krankheitsfall festzulegen.

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