Klinik Floridsdorf setzt Stoßwellentherapie am offenen Herzen ein
Bild mit KI erstellt Die Klinik Floridsdorf setzt die Therapie als erste Einrichtung in Österreich im Klinikalltag ein.
Die Klinik Floridsdorf setzt die Stoßwellentherapie am offenen Herzen als erste Einrichtung in Österreich im Klinikalltag ein.
Die Therapie wird im Zuge einer Bypass-Operation bei Patientinnen und Patienten mit chronischer Herzmuskelschwäche angewandt. Eine Bypass-Operation kann laut Klinik die verbliebene Pumpleistung erhalten, nicht aber verbessern.
Klinik berichtet von besserer Pumpleistung
Nach Angaben des Herzchirurgen Martin Grabenwöger können inaktive Herzmuskelzellen durch die Stoßwellentherapie wiederbelebt werden. Neue Blutgefäße können im Herzmuskel entstehen. Er spricht von einer nachhaltigen Verbesserung der Pumpleistung um 12 Prozentpunkte.
Die Abteilung für Herzchirurgie der Medizinischen Universität Innsbruck unter Michael Grimm und Johannes Holfeld leistete nach Angaben der Klinik Pionierarbeit bei der Erforschung und Entwicklung der Methode.
Nach Angaben der Klinik verbessert die Therapie die Lebensqualität und verlängert die Lebenserwartung. Betroffene erhalten ihre Mobilität zurück und können etwa Besorgungen selbst erledigen oder längere Spaziergänge machen.
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