Vienna Humanities Festival startet am 23. September in Wien

Das Festival steht unter dem Motto „Agency/Tu Was“ und umfasst 25 Veranstaltungen an mehreren Wiener Veranstaltungsorten.
Das Vienna Humanities Festival 2026 steht unter dem Motto „Agency/Tu Was“ und findet von 23. bis 27. September in Wien statt.
Das Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und Time To Talk (TTT) organisieren das Festival in Kooperation und mit Unterstützung zahlreicher Institutionen. Es ist der Höhepunkt des erstmals vom IWM organisierten Month of Ideas.
Das Programm umfasst 25 Einzelveranstaltungen und stellt die Frage nach den Bedingungen und Möglichkeiten zur Wiedererlangung der Handlungsfähigkeit des Menschen in den Mittelpunkt. Veranstaltungsorte sind die Akademie der bildenden Künste, die TU Wien, das Wien Museum, das Volkstheater, Das MuTh und das Bruno Kreisky Forum.
Kara Swisher eröffnet die Festivalwoche
Zum Auftakt am 23. September spricht die amerikanische Journalistin Kara Swisher mit dem ehemaligen IWM-Rektor Misha Glenny im Kuppelsaal der TU Wien über die Motive der Tech-Milliardäre und die Folgen des von ihnen vorangetriebenen technologischen Wandels.
Am 24. September ergründen Pankaj Mishra und Daniel Kehlmann Narrative, blinde Flecken und moralische Dilemmata rund um den anhaltenden Konflikt in Gaza. Tags darauf legt Peter Sloterdijk seine These über das Wiedererstarken einer Art von „fürstlicher Autorität“ dar und spricht anschließend mit dem Direktor des Wien Museums, Matti Bunzl.
Das Festivalwochenende bringt 20 Podiumsdiskussionen
Am 26. und 27. September finden in der Akademie der bildenden Künste Wien 20 Podiumsdiskussionen statt. Zu den Vortragenden gehören Manon Garcia, Quinn Slobodian, Jan-Werner Müller, Bojan Pančevski, Karl Schlögel und Helga Nowotny.
Am 26. September spricht Ian McEwan im Rahmen einer Wiener Vorlesung mit Misha Glenny über sein Schaffen und das Potenzial der Menschheit, die Zukunft gestaltend anzunehmen. Zum Abschluss am 27. September greift Eva Illouz im Wiener Volkstheater auf Meisterwerke der westlichen Literatur zurück, um den gegenwärtigen Zusammenbruch moralischer Kategorien zu illustrieren, und spricht mit Ivan Krastev.
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