MoodUp startet für Jugendliche in Niederösterreich

Mit MoodUp entwickeln 12- bis 20-Jährige eigene Projekte mit Umsetzungspartnern. Pro Gruppe stehen bis zu 500 Euro bereit.
Mit „MoodUp“ starten in Niederösterreich Jugendgesundheitskonferenzen, bei denen die psychosoziale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Mittelpunkt steht.
Bei einem Pressegespräch in St. Pölten stellten Landesrat Anton Kasser, Landesrat und NÖGUS-Vorsitzender Martin Antauer, NÖGUS-Geschäftsführer Volker Knestel und „Tut gut“-Projektkoordinatorin Sabine Brandstetter die Initiative vor.
NÖGUS beauftragt die Umsetzung bis 2028
Das mehrjährige Projekt richtet sich an 12- bis 20-Jährige und setzt auf Teilhabe, Mitwirkung und Gesundheit. Die Jugendgesundheitskonferenzen sind eine Maßnahme im Rahmen der österreichischen Vorsorgestrategie.
Kasser verwies auf Studien, nach denen vielfältige negative Umstände zu einer zunehmenden psychosozialen Belastung von Kindern und Jugendlichen führen. Antauer sagte, Jugendliche berichteten häufig von Niedergeschlagenheit und Schlaflosigkeit. Rund zehn Prozent litten laut ihm unter einer depressiven Verstimmung, die Zahl der Spitalsaufenthalte bei jungen Menschen habe sich in den letzten Jahren mehr als vervierfacht.
Auftraggeber ist der Niederösterreichische Gesundheits- und Sozialfonds NÖGUS. Die „Tut gut“-Gesundheitsvorsorge setzt das Projekt bis 2028 um. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen der österreichweiten Vorsorgestrategie aus Mitteln der Bundesgesundheitsagentur.
Die Jugendlichen wählen ihre Themen selbst und entwickeln mit Umsetzungspartnern eigene Projekte. Pro Gruppe stehen bis zu 500 Euro Förderung für jedes Projekt zur Verfügung. Jugendeinrichtungen, Schulen und Gemeinden unterstützen die Durchführung, Workshops begleiten die Projekte.
Die ersten drei Informationsveranstaltungen sind am 21. September in Amstetten, am 8. Oktober in St. Pölten und am 13. Oktober online geplant. Den Auftakt der Jugendgesundheitskonferenzen machen Amstetten am 17. Juni 2027 und St. Pölten am 24. Juni 2027. Im Jahr 2028 folgen Mistelbach, Zwettl und Wiener Neustadt.
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