ÖAMTC unterstützt EU-Übergewinnsteuer auf Mineralölprofite
Bild mit KI erstellt Die Einnahmen einer EU-Übergewinnsteuer sollen in Österreich zur Senkung von Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe verwendet werden.
Der ÖAMTC begrüßt den Vorstoß mehrerer europäischer Finanzminister, darunter Markus Marterbauer, für eine EU-weite Übergewinnsteuer auf die stark gestiegenen Profite der Mineralölindustrie.
In Österreich zahlt man seit Mitte August im Schnitt mehr als zwei Euro für einen Liter Diesel. Bei Super sind es um die 1,80 Euro.
Die Einnahmen aus der Steuer müssten nach Ansicht des Mobilitätsclubs zur Senkung der Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe verwendet werden.
Für Österreich fordert der ÖAMTC ein Aussetzen oder zumindest eine Reduktion der CO2-Bepreisung. Zudem verlangt der Club eine Verlängerung und Ausweitung der im Auslaufen begriffenen niedrigeren Mineralölsteuer-Sätze im Rahmen der Spritpreisbremse.
Der ÖAMTC bekräftigt außerdem seine Forderung nach einer kritischen Untersuchung und stärkeren Reglementierung der internationalen Preisnotierungen für Diesel und Super. Der Club hat sich auf Basis der Erkenntnisse des deutschen Bundeskartellamts an die Europäische Kommission gewandt und fordert die Bundesregierung auf, dasselbe zu tun.
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