Polizei sucht Mann nach Falschgeld-Verdacht in Wien
Bild mit KI erstellt Die Polizei sucht erneut nach Hinweisen zu einem Mann, der in mindestens fünf Wiener Geschäften mit gefälschten 100-Euro-Scheinen bezahlt haben soll.
Das Landeskriminalamt Wien prüft den Verdacht gegen einen bislang unbekannten Mann. Er gilt als dringend verdächtig, in mehreren Wiener Geschäften Einkäufe mit gefälschten 100-Euro-Banknoten beglichen zu haben. Die Landespolizeidirektion Wien setzt erneut auf Hinweise aus der Bevölkerung und ersucht darum, Fotos des Verdächtigen zu veröffentlichen.
Nach Polizeiangaben waren mindestens fünf Wiener Geschäfte betroffen. Als Schauplätze nennt die Polizei die Landstraßer Hauptstraße im 3. Bezirk und die Mariahilfer Straße im 6. Bezirk. In der Inneren Stadt führt sie außerdem den Fleischmarkt, die Kärntner Straße und die Naglergasse an. Als bekannte Vorfallstage gelten der 25. März, der 16. und 23. April sowie der 2. und 10. September. Am 2. September soll der Mann in einer Confiserie in der Landstraße mit Falschgeld eingekauft haben. Auch am 10. September soll er in einem Eisgeschäft in der Inneren Stadt auf diese Weise vorgegangen sein.
Die Polizei schildert den mutmaßlichen Ablauf
Der Mann soll sich für einen preisgünstigen Artikel entschieden und dafür eine nicht gefälschte Banknote im Wert von 100 Euro vorgelegt haben. Danach habe er den Einkauf mit Kleingeld bezahlen wollen und den Schein zurückerhalten.
Anschließend soll er erklärt haben, nicht genügend Münzen zu besitzen. Die zurückerhaltene Banknote soll er unbemerkt durch eine Fälschung ersetzt haben. Danach habe er den gefälschten 100-Euro-Schein übergeben. Am Ende soll er den Differenzbetrag in bar erhalten haben.
Fotos des Tatverdächtigen wurden bereits am 2. Juli veröffentlicht. Hinweise können auch anonym beim Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum/Ost, unter 01-31310-62800 gemeldet werden.
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