Postsportquartier Hernals: Sportanlagen bleiben erhalten
Bild mit KI erstellt Beim Postsportquartier Hernals bleiben die Sportanlagen erhalten. Am 6. Oktober beginnt die Bürgerbeteiligung zur weiteren Entwicklung.
Die Österreichische Post AG und die Stadt Wien haben Eckpunkte für die Entwicklung des Postsportareals Hernals vorgestellt. Der Leitbildprozess hat begonnen, eine erste Machbarkeitsprüfung liegt vor.
Der Sport bleibt Herzstück des Areals, die Sportanlagen bleiben im bisherigen Umfang erhalten. Gemeinnütziger Breitensport sowie Schul- und Vereinssport sollen dauerhaft Platz haben. Fußball, Tennis, Handball, Basketball, Volleyball, Beachvolleyball, Landhockey und Minigolf sollen das Quartier weiterhin prägen.
Planungen betreffen versiegelte Flächen
Vorgesehen sind eine neue Mehrzweckhalle, die Modernisierung bestehender Sportanlagen sowie die Erneuerung von Umkleiden, Vereinsräumen und Lagerflächen. Auch die Energieversorgung der Sportanlagen soll nachhaltiger und kosteneffizienter werden.
Das Areal ist ca. 15 ha groß. Derzeit entfallen ca. 42 % auf Sportanlagen, ca. 28 % auf Grün- und Freiräume sowie ca. 30 % auf versiegelte oder bebaute Flächen. Nach der Quartiersentwicklung sollen die Sportflächen unverändert bleiben und Grün- und Freiräume um rund 6.000 m² zunehmen.
Neue Gebäude sollen vor allem auf heutigen Parkplatzflächen sowie bei Bestandsgebäuden mit erheblichem Sanierungsbedarf entstehen. Zwei Drittel der neu gewidmeten Wohnungen sollen gefördert, ein Drittel frei finanziert errichtet werden. Vorgesehen sind auch Unterkunftsmöglichkeiten insbesondere für Sportlerinnen und Sportler bei Turnieren und Veranstaltungen.
Bürgerbeteiligung beginnt am 6. Oktober
Das heute weitgehend abgeschlossene Areal soll für die Bevölkerung geöffnet werden. Öffentliche Wege sollen die Durchquerung erleichtern und direkte Verbindungen im Grätzl schaffen. Raum für Nahversorgung und soziale Infrastruktur ist vorgesehen, denkbar sind ein Supermarkt, ein Kindergarten, Gastronomieangebote oder eine Gesundheitseinrichtung.
Am 6. Oktober beginnt mit einem Dialogtag von 15:00 bis 18:30 Uhr in der Postakademie an der Ecke Schumanngasse und Rosensteingasse die Bürgerbeteiligung. Dort werden der Planungsstand und Entwicklungsideen vorgestellt. Die Freiluft-Ausstellung bleibt anschließend am Areal. In den nächsten Prozessschritten soll auch untersucht werden, welche Auswirkungen das Vorhaben auf das lokale Stadtklima haben könnte.
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