Steiermark: S&P bestätigt AA-Rating und hebt Ausblick an
Bild mit KI erstellt Standard &. Poor’s hebt den Ausblick der Steiermark von negativ auf stabil an und bestätigt das AA-Rating. Als Grund nennt die Agentur Kosteneinsparungen.
Standard & Poor’s hat das AA-Rating der Steiermark bestätigt. Den Ausblick für die Zukunft hob die Ratingagentur von negativ auf stabil an.
S&P begründet die Anhebung des Ausblicks mit den zuletzt eingeleiteten Kosteneinsparungsmaßnahmen.
Land will Konsolidierungskurs fortsetzen
Finanzlandesrat Willibald Ehrenhöfer erklärte, die operative Gebarung sei 2025 dank eines strengen Budgetvollzugs ins Plus gedreht worden. Die Neuverschuldung sei auch durch höhere Einnahmen deutlich reduziert worden.
Mit dem Budget 2026 werde der Konsolidierungskurs fortgesetzt. Zugleich wolle das Land gezielt in den Wirtschaftsstandort investieren, um Wachstum und Arbeitsplätze zu sichern.
Landeshauptmann Mario Kunasek kündigte an, weiterhin dort zu sparen, wo es möglich sei, ohne Bildungswesen, Gesundheit, Pflege oder die Unterstützung sozialer Härtefälle zu gefährden. Die steirische Wirtschaft solle auch unter schwierigen Bedingungen weiterentwickelt werden.
S&P geht davon aus, dass die Landesregierung an ihrem Bekenntnis zur Haushaltskonsolidierung festhält. Die Agentur erwartet, dass bevorstehende Maßnahmen die Fiskalpolitik schrittweise weiter straffen, das Ausgabenwachstum dämpfen, die operativen Ergebnisse allmählich verbessern und die Defizite nach Investitionen auf mittlere Sicht verringern.
Das jährliche Rating ist eine Einschätzung der Kreditwürdigkeit der Steiermark. S&P berücksichtigt dabei unter anderem Liquidität, Verschuldung, die allgemeine Finanzpolitik und die Auswirkungen der globalen Wirtschaftslage. Auf der Skala von AAA bis D ist AA das drittbeste mögliche Rating. Damit bleibt der Zugang zu kostengünstiger Finanzierung gewährleistet.
Die Steiermark gibt seit 2001 Ratings bei Standard & Poor’s in Auftrag.
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