StoP erhält Finanzierung für zwei weitere Jahre
Bild mit KI erstellt StoP wird zwei weitere Jahre finanziert. Eine Evaluation zeigt mehr Gewaltsensibilisierung und Zivilcourage in allen Zielgruppen.
Das Gewaltpräventionsprojekt StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt wird für weitere zwei Jahre fortgeführt. Förderungen des BMASGPK sichern die Umsetzung an den Standorten, jene des BMWFW die Koordination und Vernetzung.
Anlässlich der Weiterfinanzierung fand am 24. September eine gemeinsame Pressekonferenz mit Sozialministerin Korinna Schumann und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner im Sozialministerium statt.
IKF bestätigt Wirkung und empfiehlt den Ausbau
Das Institut für Konfliktforschung (IKF) präsentierte die Ergebnisse der Wirkungsevaluation. Die Forschung bestätigt die Wirksamkeit von StoP. Gewaltsensibilisierung und Zivilcourage wurden in allen Zielgruppen deutlich gesteigert. Niederschwellige Zugänge ermöglichen es, unterschiedliche Personengruppen zu erreichen. Partnergewalt wird als gesamtgesellschaftliches Problem sichtbar und nicht auf Einzelfälle reduziert.
Das IKF empfiehlt, StoP österreichweit flächendeckend auszubauen, insbesondere im ländlichen Raum. Es hebt auch die feministische Männerarbeit als wesentlichen Bestandteil der Prävention hervor. Eine stärkere Präsenz in Medien und Öffentlichkeit sowie Synergien zwischen den verschiedenen Zielgruppen sollen die gesamtgesellschaftliche Wirkung weiter verfestigen.
StoP sensibilisiert Nachbarschaften für häusliche Gewalt und stärkt Zivilcourage. Das Projekt verbindet Gewaltprävention mit Gemeinwesenarbeit und richtet den Blick auf den gesamten sozialen Raum. Aufmerksame Nachbar*innen können dazu beitragen, häusliche Gewalt frühzeitig zu erkennen und Betroffene zu unterstützen. Seit dem Start 2019 in Wien-Margareten hat sich StoP an 46 Standorten etabliert. Organisationen aus Gewaltschutz und Gemeinwesenarbeit setzen das Projekt um. Die Gesamtkoordination liegt beim Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF).
Lass Deine Reaktion da
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.



Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.