Waschmaschinenbrand in Hallein-Burgfried: Bewohner im Spital
Bild mit KI erstellt Ein Bewohner hatte den Brand weitgehend eingedämmt und kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur medizinischen Abklärung ins Krankenhaus.
Am 23. September 2026 um 19.45 Uhr wurde die Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Hallein während einer laufenden Übung zu einem Zimmerbrand im Ortsteil Burgfried alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte drang starker Rauch aus einem geöffneten Fenster im ersten Obergeschoss. Auch im Bereich eines Balkons auf der Gebäuderückseite war Rauch sichtbar.
Das Rüstlöschfahrzeug traf als erstes wasserführendes Fahrzeug ein. Sein Atemschutztrupp ging mit einem C-Hohlstrahlrohr in die Wohnung. Ein Hausbewohner hatte bereits erste Löschversuche unternommen und den Brand weitgehend eingedämmt. Als Brandobjekt wurde eine Waschmaschine im Badezimmer festgestellt.
Feuerwehrtrupps entfernen die Waschmaschine und kontrollieren das Haus
Am geöffneten Fenster wurde mit einer Kombileiter eine Anleiterbereitschaft für den Atemschutztrupp hergestellt. Über eine vorhandene Abluftöffnung begann die Druckbelüftung des Gebäudes. Die Atemschutztrupps der Tanklöschfahrzeug 1 und 2 unterstützten beim Entfernen der Waschmaschine und bei weiteren Kontrollen. Der Atemschutztrupp des Löschfahrzeugs stand als Sicherungstrupp bereit.
Nach den Kontrollen mit einer Wärmebildkamera und der Freigabe durch die Polizei wurde die Einsatzstelle an die Hausbewohner übergeben. Das Rote Kreuz brachte den Hausbewohner, der erste Löschversuche unternommen hatte, mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur medizinischen Abklärung ins Krankenhaus.
Nach rund einer Stunde kehrten die Einsatzkräfte zurück. Die Freiwillige Feuerwehr Hallein war mit sieben Fahrzeugen und 37 Kräften vor Ort. Auch das Rote Kreuz Hallein und die Polizei Hallein waren im Einsatz. Einsatzleiter war Ortsfeuerwehrkommandant Sebastian Wass.
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