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Wien erhöht Ortstaxe ab 2027 schrittweiseBild mit KI erstellt

Wien rechnet nach der gestaffelten Anpassung der Ortstaxe ab 2027 mit jährlichen Einnahmen von knapp 94 Millionen Euro.

Die Stadt Wien hat die ursprünglich vorgesehene Regelung zur Ortstaxe nach Gesprächen mit Wirtschaftskammer, Branchenvertretungen und Expertinnen und Experten geändert. An die Stelle einer sofortigen Anhebung tritt eine gestaffelte Lösung mit längeren Übergangsfristen.

Ab 2027 rechnet die Stadt mit jährlichen Einnahmen von knapp 94 Millionen Euro. 2024 lagen die Einnahmen bei 41,1 Millionen Euro. Die Beherbergungsbetriebe heben die Ortstaxe ein, bezahlt wird sie vom Gast. Mehr als 80 Prozent der Nächtigungsgäste in Wien kommen aus dem Ausland.

Stadt will Mehreinnahmen für Infrastruktur und Kultur einsetzen

Die zusätzlichen Einnahmen sollen gezielt die Qualität von Infrastruktur, Kulturangeboten, Mobilität und touristischen Services sichern.

Die Ortstaxe betrifft ausschließlich entgeltliche Aufenthalte in Wien. Nach Darstellung der Stadt kann sie bei Nächtigungen einen begrenzten einmaligen Preiseffekt haben, wirkt sich aber nicht auf Mieten, Lebensmittel, Energiepreise oder andere laufende Lebenshaltungskosten aus.

2025 wurden in Wien über 20 Millionen Nächtigungen und ein Netto-Nächtigungsumsatz von 1,5 Milliarden Euro erzielt. Für das Berichtsjahr 2023 wird die touristische Wertschöpfung mit rund 5,3 Milliarden Euro beziffert, davon 4,6 Milliarden Euro in Wien selbst.

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