Wiener Winzer rechnen mit rund 25 Prozent Ertragseinbußen
Bild mit KI erstellt Die amerikanische Rebzikade wurde erstmals in Wien gesichtet. Befallene Rebstöcke müssen sofort gerodet werden.
Extreme Trockenheit und eine Hitzewelle haben den Weinreben in diesem Sommer das Äußerste abverlangt. Hans Schmid vom Weingut Mayer am Pfarrplatz rechnet für das laufende Jahr mit Ertragseinbußen von rund 25 Prozent.
In manchen Weingärten wurde die Traubenlast händisch reduziert, um die Rebstöcke zu retten. Schmid und Weingutsleiter Thomas Podsednik erwarten zum Start der Lese bei geringer Menge eine sehr gute Qualität.
Die amerikanische Rebzikade wurde erstmals in Wien gesichtet. Sie überträgt die Quarantänekrankheit Goldgelbe Vergilbung. Befallene Stöcke müssen sofort gerodet werden.
Norbert Walter, Präsident des Wiener Weinbauverbandes, verwies auf Tröpfchenbewässerung. Der Wiener Weinbau hat laut Walter mit 47 Prozent den höchsten Anteil biologisch bewirtschafteter Rebflächen aller Bundesländer. Walter fordert einen umfassenden Wassermanagement- und Wassersicherungsplan für die Wiener Stadtlandwirtschaft.
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