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WK Tirol fordert Prüfung von Steuern auf Treibstoffe

Barbara Thaler lehnt einen neuen Anti-Teuerungsrat ab. Sie fordert eine Überprüfung von Steuern und der CO₂-Bepreisung bei Treibstoffen.

Die Wirtschaftskammer Tirol bezeichnet hohe Spritpreise als massive Belastung für Tiroler Haushalte und Betriebe.

Ihre Präsidentin Barbara Thaler fordert Entlastung. Nach ihrer Einschätzung würde ein neuerlicher Anti-Teuerungsrat wertvolle Zeit kosten. Er mache keinen Liter Sprit billiger. Statt neuer Gesprächsrunden verlangt sie Maßnahmen, die bei Menschen und Betrieben ankommen.

WK Tirol lehnt weitere Preiseingriffe ab

Weitere Preisregulierungen und staatliche Eingriffe in den Markt sind aus Sicht der Wirtschaftskammer Tirol der falsche Weg. Sie nennt die Erfahrungen mit der Spritpreisbremse problematisch. Der Eingriff in die Margen bleibt ausgesetzt.

Thaler zufolge lassen sich Preise nicht einfach per Verordnung nach unten drücken. Eingriffe in die Preisbildung riskierten neue Verzerrungen, ohne das eigentliche Problem zu lösen.

Als Ansatz nennt die Wirtschaftskammer Tirol Steuern und Abgaben, darunter die CO₂-Bepreisung. Sie unterstützt den Ansatz der Arbeiterkammer, diese Belastung angesichts hoher Energie- und Mobilitätskosten zu überprüfen. Thaler verweist darauf, dass der Staat an der Zapfsäule bei jedem Liter kräftig mitfahre, und fordert Entlastung durch die öffentliche Hand, bevor neue Gremien geschaffen werden.

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