Mehr Nachrichten.jetzt bei Google sehen
Zehetner nennt Ausbau heimischer Energie Wirtschafts- und SicherheitspolitikBild mit KI erstellt

Die jährlichen Speicherkosten der strategischen Gasreserve wurden für die kommenden beiden Speicherjahre um rund 59 Prozent reduziert.

Die neuerliche Zuspitzung im Nahen Osten sorgt für deutliche Ausschläge auf den internationalen Energiemärkten. Der Ölpreis bewegt sich in Richtung der Marke von 100 Dollar pro Barrel, die europäischen Gaspreise sind stark gestiegen.

Für Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner zeigt die Entwicklung, wie unmittelbar geopolitische Krisen auf Europas Energiepreise durchschlagen. Sie erklärte, der Ausbau heimischer Energie könne Österreich weniger abhängig und weniger verwundbar machen. Werden Energieinfrastruktur angegriffen und wichtige Transportrouten unter Druck geraten, reagieren die internationalen Märkte unmittelbar.

Gasreserve ist bis April 2029 gesichert

Österreich setzt auf den Ausbau der heimischen Energieerzeugung, diversifizierte Bezugsquellen, leistungsfähige Infrastruktur und Speicherkapazitäten. Die Befüllung der österreichischen Gasspeicher ist über den Sommer deutlich vorangekommen.

Österreich verfügt über Speicherkapazitäten, die insgesamt mehr als einem heimischen Jahresverbrauch entsprechen.

Die strategische Gasreserve mit einem Umfang von 20 Terawattstunden schafft zusätzliche Absicherung. Ihre Speicherung ist bis April 2029 gesichert. Die jährlichen Speicherkosten wurden für die kommenden beiden Speicherjahre von 94 Millionen Euro auf jeweils 38,75 Millionen Euro und damit um rund 59 Prozent reduziert.

Deine Meinung zu diesem Artikel?

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

In der App mitdiskutieren

Öffne diesen Beitrag in der Nachrichten.jetzt-App und schreib Deine Meinung dazu.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

Beitrag in der App öffnen

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.