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Ein grauer Kampfjet rollt über die Start- und Landebahn eines Flugplatzes.

Jubiläum am Flughafen Klagenfurt: Zum 20. Mal sind Eurofighter des Bundesheeres dort stationiert und übernehmen die aktive Luftraumüberwachung.

Von Freitag, 16. Oktober, bis Montag, 19. Oktober 2026, sind Eurofighter des österreichischen Bundesheeres am Flughafen Klagenfurt stationiert. Bereits zum 20. Mal wird die aktive Überwachung des österreichischen Luftraums von dort aus durchgeführt.

Die Kampfjets sind am Freitag bis zur Mittagszeit in Klagenfurt gelandet. Am Montag werden sie wieder nach Zeltweg verlegt. Neben dem Übungscharakter dient die Stationierung auch dazu, die Personalsituation am Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg zu entlasten.

Klagenfurt beweist seine Rolle als Dual-Use-Flughafen: Ziviler und militärischer Flugbetrieb nutzen dieselbe Infrastruktur, von der Piste über die Flugsicherung bis zu Feuerwehr und Bodenabfertigung. Das macht den Standort effizient und im Ernstfall rasch einsatzbereit. Damit militärischer und ziviler Flugbetrieb reibungslos nebeneinander funktionieren, braucht es eingespielte Abläufe und ein erfahrenes Team. Beides haben wir in Klagenfurt.

Flughafen-Geschäftsführer Maximilian Wildt

Die bereits 20. Stationierung der Eurofighter unterstreicht die ausgezeichnete Partnerschaft zwischen dem Österreichischen Bundesheer und dem Flughafen Klagenfurt. Gerade in der aktuellen geopolitischen Lage zeigt sich, wie wichtig unser Flughafen als strategische und sicherheitsrelevante Infrastruktur für Kärnten und ganz Österreich ist. Wir sind stolz, einen Beitrag zur Sicherheit unseres Landes leisten zu können.

Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber

Ein Flughafen, der Geschäftsreisen ermöglicht, die touristische Erreichbarkeit Kärntens ebenso wie Urlaubsreisen ab Kärnten sichert und zugleich medizinische, sicherheitsrelevante und militärische Aufgaben erfüllt, ist ein wesentlicher Standortvorteil. Für Kärnten bedeutet das: Der Flughafen ist breit aufgestellt und gewinnt durch diese Vielseitigkeit weiter an Bedeutung – für die Bevölkerung ebenso wie für die Wirtschaft im Land.

Martin Payer, Vorstand der Kärntner Beteiligungsverwaltung

Eurofighter starten nur bei bestimmten Einsätzen

Während ihres Aufenthalts in Klagenfurt starten die Eurofighter ausschließlich zu sogenannten „Priorität Alpha“-Einsätzen.

Ein solcher Einsatz kann beispielsweise notwendig werden, wenn ein Flugzeug im österreichischen Luftraum für die Flugsicherung über Funk nicht erreichbar ist. Auch Militärflugzeuge anderer Staaten, die ohne entsprechende Genehmigung durch Österreich fliegen, können einen solchen Einsatz auslösen.

Ausbildungs- und Übungsflüge sind nicht vorgesehen. Der zivile Flugverkehr am Flughafen Klagenfurt läuft während der gesamten Stationierung ohne Einschränkungen weiter.

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