77-Jährige verliert Goldmünzen durch Polizeitrickbetrug
Bild mit KI erstellt Die 77-Jährige erstattete Anzeige, nachdem die Goldmünzen im Wert von rund 30.000 Euro bis zum Abend nicht zurückgebracht worden waren.
Am 11. Oktober meldete sich nach derzeitigen Ermittlungen ein bislang unbekannter Mann telefonisch bei einer 77-jährigen Salzburgerin und gab sich glaubhaft als Polizist aus.
Der Anrufer behauptete, eine serbische Einbrecherbande gefährde die Goldmünzen der Frau. Um die Wertgegenstände zu schützen, müsse die Polizei sie vorübergehend in Verwahrung nehmen.
Im Vertrauen auf diese Angaben wickelte die Frau die Münzen in Zeitungspapier, legte sie in einen Stoffbeutel und deponierte den Beutel auf Anweisung des Anrufers in einer Restmülltonne vor ihrem Wohngebäude. Ein angeblicher Kollege des Anrufers sollte die Münzen dort abholen.
Die Münzen im Wert von rund 30.000 Euro wurden wie vereinbart bis zum Abend nicht zurückgebracht. Die Frau schöpfte Verdacht und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Polizei warnt vor der Übergabe von Wertgegenständen
Die Polizei fordert nie dazu auf, Bargeld, Gold oder andere Wertgegenstände zur vermeintlichen Sicherung unbekannten Personen zu übergeben oder an einem vereinbarten Ort zu deponieren. Sie rät, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen, ein Gespräch im Zweifelsfall zu beenden und keine Auskünfte über Vermögen oder Wertgegenstände zu geben.
Bei verdächtigen Anrufen soll die Polizei über den Notruf 133 verständigt werden. Dafür soll keine vom Anrufer bekannt gegebene Telefonnummer verwendet werden. Die Polizei empfiehlt außerdem, insbesondere mit älteren Angehörigen über diese Betrugsmasche zu sprechen.
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