Zug-Evakuierung in Baden endet nach Freigabe durch ÖBB
Bild mit KI erstellt 75 Fahrgäste wurden zum Bahnhof Bad Vöslau gebracht und konnten von dort weiterreisen. Die übrigen verließen die Örtlichkeit selbstständig.
Am Sonntagvormittag, dem 11. Oktober 2026, blieb ein Zug mit 91 Fahrgästen nach einem Vorfall auf der Südbahnstrecke außerhalb des Bahnhofs in Baden stehen. Der Zug war in Richtung Wiener Neustadt unterwegs. Brandrat BR Christoph Charvat von der FF Baden-Leesdorf leitete die Rettungsaktion und stimmte sich mit dem ÖBB-Einsatzleiter ab.
Mit zwei Rettungsplattformen konnten die Fahrgäste sicher in den tiefer liegenden Gleisbereich aussteigen. Feuerwehrleute bauten außerdem zwei provisorische Übergänge aus Holzplatten und Unterleghölzern über das zweite Gleis und halfen den Fahrgästen. Entlang der Lärmschutzwand wurden diese zu einem Notausgang bei der B212 (Dammgasse) geführt. Dabei unterstützten der Rettungsdienst und die Polizei einige Fahrgäste.
75 Personen wurden mit Mannschaftstransportfahrzeugen der Feuerwehr zum Bahnhof Bad Vöslau gebracht. Einige hatten Handgepäck oder Fahrräder dabei. Von dort konnten sie ihre Reise fortsetzen. Die übrigen Fahrgäste verließen die Örtlichkeit selbstständig. Nach der Freigabe durch die ÖBB war die Evakuierung gegen 10.30 Uhr abgeschlossen. Wegen weiterer notwendiger Arbeiten am Bahnhof Baden und auf der Südbahnstrecke endete der Feuerwehreinsatz erst gegen 11.45 Uhr.
An der Evakuierung waren die FF Baden-Leesdorf, die FF Baden-Stadt, die FF Baden Weikersdorf, die FF Tribuswinkel, die FF Stadt Bad Vöslau und die FF Möllersdorf mit zahlreichen ehrenamtlichen Helfern beteiligt. Auch der Rettungsdienst und die Polizei waren im Einsatz. Währenddessen war die B212 (Dammgasse) auf einem Teilabschnitt vollständig gesperrt. Die ÖBB richteten einen Schienenersatzverkehr ein.
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