ARBÖ erwartet lange Staus auf Österreichs Straßen
Bild mit KI erstellt Ferienwechsel sowie Friedhofsbesuche, Tennisfinale und Derby lassen laut ARBÖ am Wochenende zusätzliche Verzögerungen erwarten.
Am kommenden Wochenende erwartet der ARBÖ auf Österreichs Straßen starken Reiseverkehr und lange Staus. Das Ende der Herbstferien in Österreich und mehreren deutschen Bundesländern fällt mit dem Ferienbeginn in Bayern zusammen. Auch Friedhofsbesuche zu Allerheiligen und Allerseelen sowie Veranstaltungen in Wien dürften das Verkehrsaufkommen erhöhen.
Die Herbstferien enden in Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. In Bayern beginnt am Montag eine schulfreie Woche. Österreichs Herbstferien enden offiziell am Samstag. Da Allerheiligen und der ebenfalls schulfreie Allerseelentag anschließen, beginnt der Unterricht überwiegend erst am Dienstag. Der Rückreiseverkehr dürfte sich bis Montag verteilen.
ARBÖ erwartet Staus auf den Fernstraßen
Am Samstag ist wegen des Ferienbeginns in Bayern mit Staus Richtung Süden zu rechnen. Gleichzeitig sind Urlauberinnen und Urlauber auf dem Heimweg nach Deutschland. Am Sonntag und teilweise am Montag erwartet der ARBÖ Verzögerungen durch die Rückreise in österreichische Ballungsräume.
Auf der Westautobahn (A1) sind der Großraum Salzburg und der Bereich rund um Wien betroffen. Für die Südautobahn (A2) nennt der ARBÖ Graz sowie die Strecke zwischen dem Knoten Guntramsdorf und Wien. Auf der Ostautobahn (A4) kann es zwischen Schwechat und Wien zu Staus kommen. Die Pyhrnautobahn (A9) ist vor den Mautstellen Bosruck und Gleinalm sowie in Baustellenbereichen betroffen. Weitere Schwerpunkte sind die Tauernautobahn (A10) im Großraum Salzburg und zwischen Golling und dem Knoten Pongau, die Inntalautobahn (A12) im Großraum Innsbruck und vor der Grenze bei Kufstein, die Brennerautobahn (A13) bei der Luegbrücke und der Mautstelle Schönberg sowie die Fernpassstraße (B179) zwischen Füssen und Nassereith.
ARBÖ rechnet bei Friedhöfen, Tennis und Derby mit Staus
Am Sonntag besuchen zahlreiche Menschen die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen. Rund um Friedhöfe ist daher mit zusätzlichem Verkehr zu rechnen. Auf Zufahrtsstraßen und bei Parkplätzen größerer Anlagen sind zeitweise Staus und längere Wartezeiten möglich. In Wien betrifft das unter anderem die Simmeringer Hauptstraße beim Zentralfriedhof und die Zufahrten zu großen Bezirksfriedhöfen. Der ARBÖ empfiehlt, ausreichend Zeit einzuplanen und nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Auf den von der „Friedhöfe Wien GmbH“ betreuten Friedhöfen ist die Einfahrt mit dem Pkw an diesem Tag nicht möglich.
Die „Erste Bank Open“ gehen ab Donnerstag in die entscheidende Turnierphase. Am Samstag stehen die Einzel-Halbfinali auf dem Programm, am Sonntag die Finalspiele im Einzel und Doppel. Der Spielbetrieb in der Wiener Stadthalle beginnt am Samstag um 12.30 Uhr und am Sonntag um 11.30 Uhr. Für die Anreise empfiehlt der ARBÖ öffentliche Verkehrsmittel: Die U6 fährt bis „Burggasse-Stadthalle“, die Straßenbahnlinien 6 und 18 ebenfalls bis zu dieser Station. Die Linien 9 und 49 fahren bis „Urban-Loritz-Platz“, die Buslinie 48A bis „Moeringgasse“. Die Kurzparkzone gilt werktags von Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr, die Höchstparkdauer beträgt zwei Stunden. Ausgeschilderte Anrainerparkplätze bleiben auch an Wochenenden und Feiertagen berechtigten Fahrzeugen vorbehalten. Für Autofahrende stehen die Märzparkgarage und die Stadthallengarage zur Verfügung.
Am Sonntag empfängt FK Austria Wien um 17 Uhr den Stadtrivalen SK Rapid Wien in der Generali-Arena. Für Rapid-Fans steht kein Kartenkontingent zur Verfügung, Gästefans erhalten keinen Zutritt zum Stadion. Dennoch rechnet der ARBÖ vor dem Anpfiff und nach Spielende mit Staus rund um das Stadion. Betroffen sind vorwiegend der Verteilerkreis Favoriten sowie die Favoritenstraße, die Laaer-Berg-Straße und die Czeikestraße. Als Alternative nennt der ARBÖ die U1 bis zur Station Altes Landgut in unmittelbarer Stadionnähe.
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