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Brand in Kleinwiesendorf zerstört Garage und GebäudeteilBild mit KI erstellt

Bei einem Brand in Kleinwiesendorf wurden eine Garage und ein angrenzender Gebäudeteil zerstört. Das Wohnhaus konnte die Feuerwehr schützen.

Am 13. Oktober um 2.28 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Großweikersdorf per Sirene, Pager und App zu einem Garagenbrand in Kleinwiesendorf alarmiert. In der Nacht war in einem Gebäudeteil eines Einfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Auf der Anfahrt bemerkten die Einsatzkräfte aus einiger Entfernung Brandgeruch und Feuerschein, mehrere Atemschutztrupps rüsteten sich aus. Die Alarmierung ging zunächst von Personen im Gebäude aus. Beim Eintreffen waren dort keine mehr, während sich das Feuer stark ausgebreitet hatte. Das zuerst eintreffende Fahrzeug begann, das Wohnhaus zu schützen.

Weitere Feuerwehren aus umliegenden Katastralgemeinden unterstützten die Löscharbeiten, teils unter Atemschutz. Gemeindearbeiter, die wegen einer Rohrbruchsuche im Gemeindegebiet unterwegs waren, halfen beim Aufbau der ersten Versorgungsleitung. Nach einer ersten Lageerkundung erhöhte die Einsatzleitung die Alarmstufe auf B3 und forderte zusätzlich die Drehleiter Hollabrunn an.

Drehleiter und Drohne unterstützen die Brandbekämpfung

Das Wohnhaus konnte gehalten werden, Garage und anschließender Gebäudeteil wurden zerstört. Eine Drohne der FF Hollabrunn half, Glutnester und Brandstellen im Dachstuhl aus der Luft zu lokalisieren. Die Einsatzkräfte bekämpften sie vom Boden aus oder über die Drehleiter.

Für den Atemschutz wurde ein Pendelverkehr zwischen dem Feuerwehrhaus Großweikersdorf und der Einsatzstelle eingerichtet, um Atemluftflaschen zu tauschen. Das Rote Kreuz Großweikersdorf, Ziersdorf und Tulln war mit mehreren Einheiten und einem Notarzt vor Ort. Bei den betreuten Personen blieb es bei einer Behandlung beziehungsweise Untersuchung, ohne Transport in ein Krankenhaus. Der EVN-Notdienst sperrte vorsorglich eine inaktive Gasleitung ab, die vermutlich beim Brand beschädigt worden war.

Gegen 6 Uhr hieß es vorläufig „Brand aus“, und die Einsatzkräfte kehrten zurück. Bis in den frühen Vormittag wurde eine Brandwache gehalten. Außerdem wurden die Geräte aufbereitet und die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Die Hausbewohner kamen nach der Betreuung durch das Rote Kreuz in die Obhut von Angehörigen aus der Umgebung. Die Baubehörde sperrte das Haus vorerst. Die Feuerwehr Großweikersdorf war mit 25 Feuerwehrleuten und vier Fahrzeugen fast sechs Stunden im Einsatz. Die FF Ameisthal und die FF Tiefenthal rückten mit je einem Fahrzeug aus, die FF Baumgarten/Wagram und die FF Ruppersthal mit je zwei. Die FF Hollabrunn war mit drei Fahrzeugen und der Sondereinsatzgruppe Drohne beteiligt. Ebenfalls im Einsatz waren eine Acute Community Nurse aus Stockerau, die Gemeinde Großweikersdorf und die Polizei Großweikersdorf. Die Bäckerei Burger stellte in der Nacht Verpflegung für die Einsatzkräfte bereit.

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