Eiskanal in Innsbruck/Igls für Bob und Skeleton freigegeben

Der Eiskanal ist für internationale Bob- und Skeletonrennen wieder freigegeben. Für Rennrodeln steht die offizielle Freigabe nach dem Novembertraining aus.
Die Bahnbaukommission des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes IBSF hat den Olympia Eiskanal Innsbruck/Igls nun homologiert. Damit dürfen ab sofort wieder Bob- und Skeletonrennen auf internationaler Ebene auf der Bahn ausgetragen werden.
Die Rennrodelbahn bewährte sich nach dem Umbau ebenfalls bei der Erprobung. Von 23. bis 25. Oktober wurde die Bahn bei Testfahrten geprüft. Der Internationale Rennrodelverband FIL stuft sie derzeit als „pre-homologiert“ ein. Die Zulassung für internationale Wettkämpfe im Rennrodeln soll nach dem regulären Verfahren auf die internationale Trainingswoche im November folgen. Voraussichtlich bedarf es für diesen letzten Schritt nur noch eines formalen Aktes.
Weitere Adaptierungen erhielt der Eiskanal 2026, nachdem die Homologierung 2025 ohne Erfolg geblieben war.
Der Bob- und Skeleton-Doppel-Weltcup ist für Dezember angesetzt. Die internationale Spitze im Rennrodeln kommt im Februar 2027 wieder in Innsbruck/Igls zusammen. Der Eiskanal ist 1.399 Meter lang, weist 15 Kurven inklusive Kreisel und eine Höhendifferenz von rund 102 Metern auf. Die maximale Kurvenhöhe beträgt 3,5 Meter. Die Fläche aus Kunsteis misst 7.000 Quadratmeter. Insgesamt kommen die eingebauten Kühlrohre auf 100 Kilometer.
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