Elektroauto durchbricht in Eggersdorf Außenmauer
KI-Bild Der Lenker kam über den Kofferraum aus dem Elektroauto, das zur Hälfte in einem Wirtschaftsgebäude steckte.
Am späten Abend des 27. Oktober verlor ein Autofahrer in Eggersdorf vermutlich infolge von Sekundenschlaf die Kontrolle über sein Elektrofahrzeug.
Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und durchstieß die Außenmauer eines Wirtschaftsgebäudes. Er blieb zur Hälfte im Gebäude stecken. Der Unfall riss die Bewohner des landwirtschaftlichen Betriebs aus der Abendruhe.
Das Mauerwerk blockierte die vorderen Türen. Der sichtlich geschockte Fahrer kam über den Kofferraum beziehungsweise die Rückseite des Autos ins Freie. Das Rote Kreuz betreute ihn umgehend und versorgte ihn medizinisch. Ein RTW des Roten Kreuzes war im Einsatz.
Feuerwehren sichern das Gebäude vor einem Einsturz
Die Bergung war wegen der akuten Einsturzgefahr am stark beschädigten Gebäude und des Elektroantriebs besonders schwierig. Die Freiwilligen Feuerwehren Hart-Albersdorf und Eggersdorf arbeiteten zusammen, um Gefahren durch die Hochvoltbatterie auszuschließen und das Gebäude zu sichern. Hart-Albersdorf war mit zwei Fahrzeugen und 16 Personen im Einsatz, Eggersdorf mit vier Fahrzeugen und 21 Personen.
Unter der Einsatzleitung von HBI Klaus Rosenberger, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hart-Albersdorf, zogen die Einsatzkräfte das Elektrofahrzeug mit schwerem Gerät aus der Schneise und stabilisierten die Einsatzstelle. Anschließend wurde das Fahrzeug zur gesicherten Lagerung an ein Abschleppunternehmen übergeben. Die genaue Schadenshöhe am Gebäude und am Fahrzeug ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Außerdem waren die Polizei und ein Abschleppunternehmen im Einsatz.
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