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Fachtagung gibt über 200 Pädagoginnen und Pädagogen Impulse

Drei Vorträge vermittelten Inhalte zu Gewaltprävention, Mobbing und pädagogischer Praxis.

Die Fachtagung der Plattform Prävention fand zum neunten Mal statt und wurde von der Präventionsstelle der Stadt Klagenfurt organisiert. Mehr als 200 Pädagoginnen und Pädagogen nahmen an der Tagung in der Pädagogischen Hochschule teil. In drei Vorträgen erhielten sie Impulse für ihre tägliche Arbeit mit Kindern.

Gesundheitsreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz besuchte die Tagung. Er bezeichnete sie als Gelegenheit, Wissen auszutauschen, voneinander zu lernen und Anregungen für die praktische Arbeit mitzunehmen. Die Herausforderungen im pädagogischen Alltag würden nicht weniger, sagte Petritz. Zugleich seien die Chancen auf positive Veränderungen durch frühzeitige Maßnahmen ebenso groß.

Drei Vorträge widmen sich Gewaltprävention und Mobbing

Mag. Dr. Sebastian Gölly eröffnete die Vortragsreihe mit „Warum Kinder und Jugendliche gewaltbereit werden“. Dabei ging es um Ursachen, Dynamiken und aktuelle Entwicklungen. Gölly leitet die Forschungsstelle für Gewaltprävention und Opferschutz an der Universität Graz.

Danach sprach Karin Erne-Siding über „Vom Konflikt zum Mobbing: Dynamiken erkennen, wirksam handeln“. Der Vortrag sollte Fachkräfte dabei unterstützen, Mobbing gezielt vorzubeugen und nachhaltige Präventionsarbeit zu leisten. Erne-Siding ist staatlich anerkannte psychosoziale Beraterin, Supervisorin und Lehrgangsleiterin in der Erwachsenenbildung. Ihre Schwerpunkte sind Mobbingprävention, Krisenintervention und Suchtberatung.

Zum Abschluss sprachen Ao.Univ.-Prof.in Mag. Dr.in Brigitte Jenull und Assoc. Prof. Mag. Dr. Barbara Hanfstingl gemeinsam über „Von der Forschung zur Haltung: Professionelle Gewaltprävention in der Praxis“. Im Mittelpunkt standen Erkenntnisse der Präventionsforschung mit Blick auf den pädagogischen Alltag. Beide sind am Institut für Psychologie der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt tätig.

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