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Fellner bringt Kärntens Anliegen in Brüsseler EU-Debatten einBild mit KI erstellt

Bei der EURegionsWeek, der Plenartagung und Gesprächen geht es um Innovation, Forschung, EU-Regionalförderung und Wasserresilienz.

Landeshauptmann Daniel Fellner hält sich von Montag bis Mittwoch in Brüssel auf, um Kärntner Anliegen in EU-Debatten einzubringen. Im Mittelpunkt stehen politische Konferenzen zu Innovation, Forschung und Wasserresilienz sowie die 173. Plenartagung des Europäischen Ausschusses der Regionen. Gespräche mit europäischen und regionalen Partnern sind ebenfalls vorgesehen.

Am Montag nimmt Fellner im Rahmen der Europäischen Woche der Regionen und Städte (EURegionsWeek) an der Konferenz „Stronger Together: Place-Based Innovation as a Tool for Territorial Cohesion“ teil, an der auch Kärnten beteiligt ist. Sie behandelt, wie Regionen den digitalen Wandel und die Energiewende für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und sozialen Zusammenhalt nutzen können. Auf dem Programm stehen unter anderem intelligente Infrastruktur, Technologietransfer, Forschung, neue Kompetenzen und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Fellner betont, dass auch Regionen ihre Stärken ausbauen und vor Ort Wertschöpfung schaffen können sollten. Dafür brauche es eine europäische Regionalpolitik, die unterschiedliche Voraussetzungen berücksichtigt.

Auf der Tagesordnung der Plenartagung stehen unter anderem Forschung und Technologieinfrastrukturen, Kompetenzen für die Zukunft, industrielle Wettbewerbsfähigkeit, nachhaltige Verkehrssysteme und die Stärkung der europäischen Regionen. Bei Forschung, Digitalisierung und neuen Technologien geht es auch um eine stärkere Einbindung der Regionen und gute Rahmenbedingungen für regionale Innovationsökosysteme.

Mit der slowenischen Ministerin Monika Kirbiš Rojs will Fellner über die Zukunft der EU-Regionalförderung, die Rolle der Regionen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen von Interreg sprechen. Fellner sagt, regionale Besonderheiten müssten auch in der nächsten EU-Förderperiode berücksichtigt werden. Gute europäische Rahmenbedingungen seien aus seiner Sicht für Kärnten bei Infrastruktur, Innovation, Standortentwicklung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit wichtig.

Am Mittwoch ist Kärnten gemeinsam mit weiteren europäischen Regionen Gastgeber einer politischen Konferenz zur Wasserresilienz. Unter dem Titel „Every Drop Counts: Regions at the Frontline of Water Resilience“ geht es um Klimaanpassung und wasserbezogene Herausforderungen, von Wasserqualität und Wassermengen über Landwirtschaft und Tourismus bis zu Vorsorge und regionalen Maßnahmen. Kärnten zählt zu den treibenden Kräften der europäischen Wasserresilienz-Allianz, die im März 2026 im Rahmen des Europäischen Ausschusses der Regionen in Brüssel gegründet wurde. Gemeinsam mit anderen europäischen Regionen setzt sich Kärnten dafür ein, die Wasserversorgung langfristig zu sichern, den Schutz vor Hochwasser zu verbessern und zunehmender Wasserknappheit zu begegnen. Die Allianz will regionale Kompetenzen bündeln und konkrete Vorschläge in den europäischen Gesetzgebungsprozess einbringen.

In einem Redebeitrag im Ausschuss der Regionen will Fellner auch die Folgen von Dürre und die damit einhergehende erhöhte Waldbrandgefahr ansprechen. Als Beispiel möchte er unter anderem die Waldbrände im Lesachtal in diesem Jahr nennen. Zum Programm gehören außerdem ein Austausch mit Gemeindebundpräsident Johannes Pressl und Ausschussvorsitzendem Erich Trummer. Die beiden Vertreter des Gemeindebundes wollen über neue Allianzen und Netzwerke, Erfolge und Vorhaben sowie die Bedeutung des Europäischen Ausschusses der Regionen für die österreichischen Länder und Gemeinden berichten. Fellner trifft auch den österreichischen Botschafter im Königreich Belgien und bei der NATO, Jürgen Meindl, zu einem Arbeitsgespräch im „Österreich-Haus“. Anschließend besucht Fellner ein Netzwerktreffen der Kärntnerinnen und Kärntner in Brüssel.

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