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Fellner weist Gleichsetzung von Migration und Asylmissbrauch zurückBild mit KI erstellt

Fellner warnte vor Folgen einer Nullzuwanderung für Pflege, Gastronomie, Handel und Bauwirtschaft und nannte 598 Asylwerber in Kärnten.

Bei einer Europapolitischen Stunde im Kärntner Landtag ging es um die Auswirkungen der EU-Migrationspolitik auf Kärnten. Landeshauptmann Daniel Fellner wies die Gleichsetzung von Migration und Asylmissbrauch in politischen Debatten zurück.

Aus der Landesregierung nahmen neben Fellner Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber, Landesrätin Beate Prettner, Landesrat Peter Reichmann und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger teil. Landtagspräsident Andreas Scherwitzl begrüßte die EU-Abgeordneten Andreas Schieder, Alexander Bernhuber, Elisabeth Dieringer-Granza und Anna Stürgkh.

Die Fragestunde und die Europapolitische Stunde wurden erstmals auch live in Gebärdensprache übertragen.

Fellner warnt vor Folgen einer Nullzuwanderung

Fellner sagte, Nullmigration würde geschlossene Pflegeheime und Hotelküchen sowie leerstehende Geschäfte und verwaiste Baustellen bedeuten. In Pflege, Gastronomie, Handel und Bauwirtschaft sei der Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund sehr hoch.

Ein Verzicht auf alle Menschen mit Migrationshintergrund würde die Zahl der Beschäftigten in Österreich massiv senken, sagte Fellner. Wer Nullzuwanderung fordere, ignoriere die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Realität, warnte er. Derzeit halten sich laut Fellner 598 Asylwerberinnen und Asylwerber in Kärnten auf. Das entspreche einer Asylquote von 60 Prozent.

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