Felsnadel in Kappadokien stürzt ein und tötet drei Menschen
KI-Bild Bei Göreme in der türkischen Region Kappadokien starben drei Menschen. Mindestens fünf weitere wurden verletzt.
Am Nachmittag starben bei Göreme in der türkischen Region Kappadokien drei Menschen, als eine Felsnadel einstürzte. Mindestens fünf andere Personen erlitten Verletzungen.
Zum Zusammenbruch der Felsnadel kam es infolge eines Erdrutsches, den starke Regenfälle verursacht hatten. Das Unglück geschah nahe einem Freilichtmuseum in der Provinz Nevsehir.
Zwei der Todesopfer waren türkische Staatsbürger, das dritte war ein Ausländer. Die Suche und die Rettungsarbeiten dauern an. Weitere Menschen könnten noch unter den Trümmern festsitzen. Für die Allgemeinheit war das Areal nach dem Erdrutsch gesperrt.
Als Feenkamine bezeichnet man die Felsen in Kappadokien, die die Form von Kegeln haben. Die Region zählt zum UNESCO-Welterbe. Die Formationen entstanden durch Vulkanismus. Immer wieder brechen in der Region Felsen zusammen. 2024 kam bei einem vergleichbaren Einsturz niemand zu Schaden. Maßnahmen des türkischen Kulturministeriums sollen die Felsformationen vor Erosion und Schäden durch das Klima bewahren.
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