Taifun Champi verletzt in Taiwan knapp 530 Menschen
Bild mit KI erstellt Ein Mann starb im Süden Taiwans, mehr als 700 Gebäude wurden beschädigt. Der zwischenzeitliche Supertaifun Champi hat an Kraft verloren.
Der Taifun Champi hat in Taiwan inzwischen knapp 530 Menschen verletzt. Wellen zogen am Donnerstag im Kreis Pingtung am südlichen Ende der Insel Taiwan einen Mann ins Meer, was für ihn tödlich endete. Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit dem Sturm forderten mindestens 30 Verletzte.
In Taiwan wurden mehr als 1.200 Menschen an sichere Orte evakuiert. Schäden an über 700 Gebäuden gingen in die Bilanz der Behörden ein. Fast 2.200 Bäume waren zudem umgekippt. Die Stromversorgung soll bei mehr als 160.000 Haushalten vorübergehend ausgefallen sein.
Zahlreiche Flüge entfallen, während Champi nach Norden ziehen soll
669 Flüge über Landesgrenzen hinweg und 262 Flüge innerhalb Taiwans konnten nicht stattfinden. Viele Fähren mussten in den Häfen bleiben. Schulen und Büros öffneten in fast ganz Taiwan nicht.
Taiwan erlebte am Freitag heftigen Regen und starke Böen. Über dem Pazifik war Champi vorübergehend zum Supertaifun geworden, mittlerweile hat er an Kraft verloren. Nahe dem Zentrum erreichten die anhaltenden Winde bis zu 126 km/h, die Böen bis zu 162 km/h.
An Chinas Küste erreichten hohe Wellen die Provinzen Fujian und Zhejiang. Die Behörden warnten vor einer Sturmflut. Warnungen für Schiffe gab es schon ab dem 22. Oktober.
Die weitere Zugbahn wird nach Norden erwartet. Für das Gebiet um Chinas Küstenprovinz Zhejiang wird damit gerechnet, dass Champi dort bis zum 25. Oktober vorüberzieht. Die Prognose für Samstag sah einen Zug entlang der chinesischen Küste als Tropensturm vor, für Sonntag eine Richtungsänderung nach Japan.
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